8. August 2019

3 Tipps für eine bessere Webseite


Erziele mehr Conversions mit diesen drei Tipps für deine Webseite


Wie eine ansprechende Webseite aussehen soll, habe ich dir in einem vorherigen Artikel gezeigt.

In diesem Artikel möchte ich dir erklären, wie du mit deiner Webseite Interessierte auch tatsächlich zum Kaufen bewegst.



Die Webseite als erster Eindruck


Deine Webseite ist meistens der erste Eindruck, den ein potentieller Kunde von deinem Unternehmen bekommt. Umso wichtiger ist es also, dass dieser Eindruck positiv ist.
Zu einem positiven Eindruck gehört natürlich ein sinnvolles Layout, ein ansprechendes Farbdesign und die richtige Auswahl an Bildern. Aber letztlich muss vor allem der Inhalt stimmen, um tatsächlich Conversions zu erzielen.


Wie kannst du jetzt also eine Webseite erstellen, die deinen potentiellen Kunden nicht langweilt, abschreckt oder überfordert?
Wie vermeidest du typische Fehler, die unzählige Unternehmen machen?



Tipp 1: Formuliere kurz und verständlich, was du tust



Einem Besucher deiner Webseite muss schnell klar werden, was du anbietest. Er sucht eine Lösung für ein Problem und du musst ihm direkt zeigen, dass du diese Lösung hast.
Und das möglichst, ohne dass er runterscrollen oder in langen Textpassagen danach suchen muss.

Im Webdesign meint der Ausdruck „above the fold“ die Ansicht deiner Webseite, die ohne scrollen zu sehen ist.

Abgeleitet ist dieser Ausdruck vom oberen Bereich der Titelseite einer Zeitung. Also all dem, was über dem Falz steht.
Ein Bild, eine aussagekräftige Überschrift. Es soll zum Weiterlesen animiert werden.

  • „Ich mache dich zum Kochprofi!“
  • „Wir machen dein Netzwerk sicherer!“
  • „Wir erstellen Ihnen die schönste Webseite!“
  • „Hier findest du die passenden Schuhe!“


Deine Kunden müssen sofort wissen, was sie von dir und deinem Angebot haben. Erst auf Unterseiten und beim weiteren Runterscrollen kannst du von deiner Firmengeschichte erzählen, von deinem sozialen Engagement oder warum du gerade diesen Standort gewählt hast.


Weniger ist mehr

Möchtest du diese Informationen nicht auf Unterseiten aufteilen, kannst du längere Textabschnitte auch nach den ersten Zeilen mit einem „weiterlesen…“-Link versehen, um den Abschnitt aufzuklappen.

Grundsätzlich gilt jedoch, dass weniger mehr ist.

Je weiter oben es auf der Webseite steht, desto kürzer sollte es sein.


Abzweigungen nehmen

Bietet dein Unternehmen Lösungen oder Produkte an, die ein breiteres Feld abdecken, dann solltest du die Bereiche aufgabeln. Es gilt nach wie vor, eine knappe und verständliche Kernaussage zu behalten. Ausgehend von dieser kannst du dann Schritt für Schritt spezifizieren, was genau du noch anbietest. Versuche dabei trotzdem, dich so kurz wie möglich zu fassen, sodass dein Interessent sofort merkt, dass ihm geholfen werden kann.



Tipp 2: Call to Action nicht vergessen


Wenn du deinem Kunden verdeutlicht hast, was du für ihn tun kannst, darfst du nicht vergessen, ihn auch zum Kaufen aufzufordern.

Die meisten Menschen überfliegen eine Webseite in einer Art Z-Muster.
Beginne links oben mit deinem Logo und platziere rechts daneben ggfs. deinen Unternehmens-Slogan.

Am rechten Rand deiner Webseite sollte dann ein Call to Action folgen.
Das kann ein „jetzt kaufen“-Button sein oder eine Aufforderung zur Kontaktaufnahme: „Jetzt Beratungstermin anfordern“, „Jetzt Angebot einholen“ oder etwas wie „sichern Sie sich Ihren Vorteil“.

Platziere deinen Call to Action strategisch.


Nicht zu zaghaft sein

Die Calls to Action solltest du auf deiner Webseite noch ein paar mal wiederholen. Above the fold sollte er noch einmal vorkommen; am besten in der Mitte deiner Seite (denk an das Z-Muster). So kannst du sichergehen, dass dein potentieller Kunde bei seiner Recherche nie einen weiten Weg hat, um seine Entscheidung auch direkt in die Tat umzusetzen.

Ich kann nachvollziehen, dass viele Firmen mit ihrem Call to Action zurückhaltend sind. Man möchte sich nicht aufdrängen.
Tatsächlich hilft der richtige Call to Action dem Kunden bei seiner Entscheidung.

Immerhin wendet er sich an dich, weil er sein Problem nicht alleine gelöst bekommt. Du bist die Fachkraft, sein Unterstützer, sein Mentor.
Durch die Aufforderung „jetzt-kaufen“ o.ä. vermittelst du das deinem Kunden auch.


Die Richtung weisen

Dabei sollte sich dein „jetzt kaufen“-Button deutlich vom Rest abheben. Verwendet deine Seite beispielsweise ein blaues Farbdesign, dann kann es sinnvoll sein, den Button grün oder rot zu gestalten.
Alternativ kannst du ihn auch in einem kräftigeren Ton darstellen, als den Rest der Seite. Er muss sich auf jeden Fall abheben.


Bindungsängste bekämpfen

Wenn dein potentieller Kunde noch zu unsicher ist und auch durch die direkte Aufforderung nicht zu einem Kauf bewegt werden kann, solltest du ihm entgegenkommen.

Setze einen transitional Call to Action neben deinen direkten Call to Action.

Das kann beispielsweise ein Button sein, über welchen sich der Webseitenbesucher ein PDF mit weiteren Informationen herunterladen kann.

Während der „jetzt kaufen“-Button ein Heiratsantrag ist, ist der transitional Call to Action die Einladung zu einem weiteren Date.



Tipp3: Du machst Menschen glücklich. Denk daran!


Deine Produkte oder Dienstleistungen helfen Menschen bei der Lösung eines Problems, helfen ihnen beim Erreichen ihrer Ziele oder machen sie zu besseren Menschen.

Kurz: Du machst sie glücklich!

Diese Tatsache sollte sich auch auf deiner Webseite widerspiegeln.
Bilder von glücklichen Menschen bestärken deine potentiellen Kunden in ihrer Kaufentscheidung.

Natürlich solltest du nicht zu viele lachende Menschen zeigen, das wirkt merkwürdig und unrealistisch. Trotzdem soll ein möglicher Kunde das Gefühl vermittelt bekommt, dass er mit einer Kaufentscheidung tatsächlich glücklicher ist. Immerhin kann er vorher nicht wissen, ob er mit deinem Produkt zufrieden sein wird.

Kundenmeinungen, Partnerreferenzen und andere Bekräftigungen helfen ebenfalls dabei, dem Kunden ein sicheres Gefühl zu vermitteln.



Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren und Umsetzen meiner Tipps!

Nils




Quelle:
Donald Miller: Building a Story Brand. Clarify Your Message So Costumers Will Listen. HarperCollins Leadership (Hrsg), 2017 Nashville TE, S. 145 – 156

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