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25. Juni 2019

Darum solltest du Rechnungssoftware nutzen


Zeit und Nerven sparen mit der richtigen Rechnungssoftware


Im diesem Artikel zeige ich dir, warum es sinnvoll ist, eine Rechnungssoftware zu benutzen und was es bei der Auswahl zu beachten gibt.



Unkompliziert Rechnungen schreiben und versenden


Rechnungen zu erstellen und zu verschicken kann ziemlich lästig sein. Ist aber leider nun einmal notwendig.
Anfangs greifen viele frische Start-Ups dafür auf Office-Software zurück. Doch das Schreiben von Rechnungen in Word oder Excel ist umständlich und kann eine Menge Zeit kosten. Außerdem schleichen sich dabei schnell Fehler ein.

Mein Tipp: Auf eine geeignete Softwarelösung zurückgreifen



Wie finde ich die richtige Rechnungssoftware für mein Unternehmen?


Welche Rechnungssoftware am besten zu deinem Unternehmen passt, hängt von der Größe und Struktur deines Unternehmens ab. Allerdings gibt es einige Mindestanforderungen, die jede Software erfüllen sollte, um dir die Arbeit auch tatsächlich zu erleichtern.

Eine geeignete Rechnungssoftware sollte mindestens:

  • gesetzliche Vorgaben erfüllen
  • Pflichtangaben (z.B. Adressen, Steuernummern, Rechnungs- und Leistungsdatum, Zahlungsfrist etc.) übernehmen können
  • Anforderungen an den Datenschutz erfüllen (es werden Kundendaten verarbeitet!)
  • Stets aktuell sein (sowohl auf funktionaler Ebene, als auch in Bezug auf das Steuerrecht)
  • Datenbankverwaltung bieten (Kann man unkompliziert auf Adressen, Leistungen und Produkte zugreifen und diese einfügen?)
  • Rechnungen per Email oder Post versenden können
  • intuitiv bedienbar sein (immerhin soll die Software die Arbeit erleichtern)
  • Möglichkeiten zur eigenen Gestaltung des Layouts bieten (Firmenlogo, Corporate Design)
  • über einen geeigneten Support verfügen



Online-Lösungen


Besonders praktisch ist es, wenn Entwickler von Rechnungssoftware eine Möglichkeit bieten, Rechnungen online zu verwalten. Der Vorteil bei cloudbasierten Programmen ist, dass du immer und überall Rechnungen ausstellen kannst. Zusätzlich kannst du so auch auf die entsprechenden Kundendaten zugreifen, ohne dich gerade in deinem Unternehmensnetzwerk befinden zu müssen. Auch die Integrierung in die eigene IT fällt damit weg.

Ein zusätzliches Plus sind Schnittstellen zu Buchhaltungsprogrammen oder anderer CRM-Software. Wenn beispielsweise Rechnungen direkt und unkompliziert an den Steuerberater weitergeleitet werden können, spart das viel Zeit und Papier.



Welche Anbieter von Rechnungssoftware gibt es?


Mittlerweile gibt es eine große Anzahl von Anbietern. Allerdings ist es ratsam, sich bei der Auswahl an den größeren und etablierten Anbietern zu orientieren. Damit kannst du sichergehen, dass diese ihre Software und die Nutzer auch in der abzusehenden Zukunft weiter unterstützen, Updates bereitstellen und ihre Software zuverlässig weiterentwickeln. Außerdem ist es so wahrscheinlicher, dass cloudbasierte Anbieter auf ihren Servern auch die 10 Jahre Aufbewahrungspflicht für die entsprechenden Dokumente einhalten können.


Als kleinen Anfang habe ich dir fünf Anbieter aufgelistet:



Sinnvoll vergleichen


Führe dir beim Vergleich vor Augen, welche Anforderungen du an eine Rechnungssoftware hast und was die Voraussetzungen deines Unternehmens sind.
Berücksichtige dabei beispielsweise:

  • die Anzahl deiner Kunden (auch mit Blick auf die Zukunft)
  • die Menge der Rechnungen, die du durchschnittlich ausstellst
  • die Anzahl deiner Mitarbeiter, die mit dem Programm arbeiten sollen
  • wie du die Rechnungen gestalten möchtest
  • ob du Schnittstellen zu anderer Software wünschst (z.B. zu Buchhaltungsprogrammen)


Einen detaillierte Gegenüberstellung von verschiedenen Anbietern findest du außerdem hier.

Lesetipps für frische Start-Ups:


Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Gestaltung deines Unternehmens!

Nils

17. Oktober 2018

Backlinks – Teil 2

Wie komme ich an Backlinks?

4 praktische Methoden

 

Im zweiten Teil des Backlink-Artikels zeige ich dir 4 Methoden, welche mir bei der Generierung von Backlinks geholfen haben.

Tipp: Alle diese Methoden solltest du in Maßen verwenden. Viel bringt hier leider nicht viel, sondern ist für Suchmaschinen auffällig. Das möchtest du vermeiden.

 

1 Hoher Mehrwert

Optimal ist, wenn du auf deiner Website oder deinem Blog Informationen mit einem solch hohen Mehrwert teilst, dass Leser deine Artikel/Seiten bzw. deren Links automatisch teilen, z.B. bei Facebook oder anderen Social Media Plattformen oder ihren eigenen Blogs. Gib dir deshalb immer große Mühe bei deinen Artikeln, erstelle selbst anschauliche Fotos oder hilfreiche Grafiken, führe Interviews, erstelle Erklär-Videos und sorge dafür, dass du möglichst einzigartige Inhalte bietest.

Je besser dein Content, desto höher die Chance, dass deine Artikel geteilt werden und so zu einer großen Reichweite gelangen.

Mit dieser Vorgehensweise erreichst du die „natürlichsten“ Links. Zudem bewerten Suchmaschinen wie Google Seiten mit hohem Informationsgehalt oft besser, als Seiten mit wenig Inhalt. Deshalb solltest du auch immer einen Blick auf die Länge deiner Blog-Artikel haben.

Ich habe dir in einem eigenen Artikel zusammengefasst, wie du gute (Blog-) Texte schreibst.

 

2 Stellenbörsen

Eine Methode, die zwar nur für eine begrenzte Zeit funktioniert, aber dennoch gute Dienste leistet, ist, deine offenen Stellen in Stellenbörsen zu veröffentlichen und dabei den Link zu deiner Website anzugeben. Es gibt mittlerweile viele Stellenbörsen im Internet, welche zur Website des Unternehmens verlinken, welches neue Mitarbeiter sucht.

Wenn du also das nächste Mal eine Stelle zu vergeben hast, zögere nicht, die Stellenbörsen für deine Backlink-Generierung zu nutzen. Dies funktioniert natürlich nur solange, bis die Stelle besetzt und die Stellenanzeige wieder gelöscht wird.

 

3 Blog-Kommentare

Finde themenrelevante Blogs, oder Blogs, die du eh schon liest, weil sie deiner Branche entsprechen, und kommentiere auf diesen. Wichtig ist hier, dass du mehrere, sinnvolle Sätze schreibst. Am besten ist natürlich, wenn du ein echtes Interesse hast und ein ehrliches Feedback zum Blog-Artikel abgibst. Ganz nebenbei kannst du dann deinen Link mit dazu setzen.

Sollte es ein dafür vorgesehenes Feld dafür geben, dann trage den Link zu deiner Website natürlich dort ein. Verwende überdies deinen natürlichen Namen oder eine Abwandlung davon in dem dafür vorgesehen Feld und nicht den Namen deines Unternehmens oder ein entsprechendes Keyword ein.

 

Schlechtes Beispiel:

Fahrradverleih Müller – Dein Fahrrad in Köln

Hey! Super Beitrag. Besucht meine Seite: Link.

 

Gutes Beispiel:

Peter Müller

Hallo [Name des Bloggers]! Super Beitrag zu einem wirklich ganz aktuellen Thema. Wir erleben bei uns im Fahrradverleih (Link) täglich, dass die Kunden… Erst gestern hatten wir Besuch von … und haben … erlebt. Was hältst du eigentlich von…? Mich würde ein Artikel zum Thema XY interessieren! Liebe Grüße, Peter

 

4 Lokale Verzeichnisse

Der Eintrag deiner Website in lokalen Verzeichnissen lohnt sich besonders, wenn du deine Website/dein Unternehmen stärker an deinen Standort binden willst. D.h. wenn du deine Dienstleistung nur in Düsseldorf und Umgebung anbietest, bietet sich diese Methode an.

Du kannst hiermit zudem bewirken, dass Interessenten aus diesem Umkreis auf dich aufmerksam werden und deine Seite besuchen. Melde dein Unternehmen mit deiner Website also im Portal oder Verzeichnis deiner Stadt an. Andere Möglichkeiten wären zudem Die Gelben Seiten, Das Örtliche oder das Stadtbranchenbuch.

 

Es gibt noch viele weitere Methoden, Backlinks zu erzeugen. Wenn du dich hierfür interessierst, dann schau doch mal beim Linkbuilding-Guide von Farbentour vorbei. Das ist ein wirklich guter und umfangreicher Artikel zum Thema Links.

Ich hoffe, ich konnte dir mit meinem Artikel zeigen, wie wichtig Backlinks für deine Seite sein können und wie du deine ersten Backlinks generieren kannst.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Nils

12. Oktober 2018

Backlinks – Teil 1

Was sind externe Links (Backlinks) und wofür sind sie gut?

Wenn du deine erste Website aufbaust, ist es natürlich erst einmal wichtig, zu wissen, wie die Website aussehen, d.h. aufgebaut sein sollte. Anschließend beschäftigst du dich mit der Landingpage, der Startseite und den für dich passenden Unterseiten.
Anschließend musst du die fertige Form noch mit Inhalt füllen und einige Texte schreiben.
Warum du dabei auf Rechtschreibung und Zeichensetzung achten solltest, habe ich dir in einer kleinen Artikel-Reihe zusammengefasst.
Steht nun das Grundgerüst deiner Website, kannst du anfangen, deine Unterseiten untereinander zu verlinken, d.h. interne Links zu setzen.

In diesem zweiteiligen Artikel zeige ich dir, was externe Links sind und wie du diese sogenannten Backlinks einsetzen kannst.

 

Was sind Backlinks und (warum) brauche ich sie?

Backlinks sind Links, welche auf externen, also anderen Seiten als deinen eigenen, gesetzt werden und auf deine Seite(n) verweisen. Das muss nicht immer deine Startseite sein. Es ist sogar besser, wenn auch auf deine Unterseiten verwiesen wird.

So etwas kommt z.B. vor, wenn jemand in seinem Blog bei einer Produkt-Review auf die Seite verlinkt, auf der das Produkt beworben oder verkauft wird. Der Produkthersteller erhält so quasi eine Empfehlung des Bloggers, der Blogger verweist auf die Seite des Herstellers.

Je mehr solcher Verweise der Hersteller erhält, desto besser für seine Seite, denn so rutscht sie bei Google immer weiter nach oben. Zudem stehen die Chancen gut, dass die Blog-Leser dem Link folgen, so also Interessenten auf der Seite des Herstellers landen.

Gute Backlinks sorgen also dafür, dass du bei der Google-Suche weiter nach oben rutscht und vermehrt (interessierte) Besucher auf deiner Seite landen.

 

Wie komme ich an Backlinks?

Es gibt verschiedene Methoden, um Backlinks zu erhalten.

Eine Methode, die früher tatsächlich gut funktioniert hat, ist der Link-Kauf. D.h. du bezahlst andere Menschen dafür, dass sie deinen Link auf irgendwelche Seiten packen. Diese Methode ist allerdings veraltet und nicht mehr zu empfehlen, da sich die Suchmaschinen stark weiterentwickelt haben und solche Links erkennen und deine Seite so schlechter bewerten.

Zudem ist mittlerweile die Qualität der Seiten, auf denen du deine Backlinks hast, von großer Bedeutung. Ein weiterer Grund, warum der Kauf von Backlinks nicht zu empfehlen ist, da du hier nicht kontrollieren kannst, auf welche Seiten dein „Verkäufer“ deine Links setzt.

Prinzipiell gilt, dass du dich immer über neue und wirksame Methoden zur Backlink-Generierung erkundigen solltest, da die Suchmaschinen sich rasend schnell weiterentwickeln und „unsaubere“, heißt unnatürliche, Backlinks erkennen und die verlinkte Seite somit eine schlechtere Bewertung erhält.

 

Wenn du 4 Methoden kennenlernen möchtest, die mir bei der Generierung von Backlinks geholfen haben, lies Teil 2 dieses Artikels.

Viel Erfolg!
Nils

 

 

30. September 2018

Warum du interne Links setzten solltest

Interne Verlinkungen

In den letzten Artikeln habe ich dir die 5 Seiten vorgestellt, die du auf jeden Fall auf deiner Website haben solltest und welche Unterseiten für dein Business nützlich sein könnten.

In diesem Artikel erkläre ich dir, warum du interne Links setzen solltest, d.h. deine Unterseiten untereinander verlinken solltest.

 

Was sind interne Links und warum sind sie wichtig?

Interne Links sind Links, die du zwischen den Unterseiten deiner Website setzt.

Du kannst z.B. Blogtexte mit ähnlichen oder weiterführenden Inhalten miteinander verlinken. Gut funktioniert auch, deine Unterseiten mit deinen wichtigsten Hauptseiten zu verknüpfen, z.B. deiner Startseite, deiner Leistungen/Produkt-Seite oder der Kontaktseite.

So legst du für deine Kunden, Interessenten und auch für Google fest, welche Seiten auf deiner Website am wichtigsten sind. Damit erreichst du natürlich auch, dass deine Interessenten schneller auf die Seiten gelangen, auf denen du sie haben willst, beispielsweise zu deinem Online-Shop oder auf deine Verkaufsseite.

Außerdem vermeidest du mit internen Links, dass wichtige/relevante Seiten versteckt und fast unmöglich zu finden sind.

Erstelle dir dafür einen groben Plan deiner wichtigsten Seiten und Unterseiten und überlege dir, welche Seiten sinnvoll miteinander verknüpft werden können.

Eine weitere Möglichkeit ist, auf der Seite, auf welcher du dein Produkt vorstellst, eine direkte Verknüpfung zu der Seite in deinem Online-Shop zu schaffen, auf welcher das Produkt verkauft wird.

 

Wie setze ich meine internen Links am besten?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du interne Links sinnvoll setzen kannst.

Im Fließtext

Wenn du deine internen Links im Fließtext setzt tust du dir selbst einen großen Gefallen. Indem du nämlich den Link mit bestimmten Schlüsselbegriffen (Keywords) oder Phrasen, die auf den Inhalt der verlinkten Seite verweisen, verbindest, machst du es Suchmaschinen einfach, bestimmte Keywords mit deiner Seite und der speziellen Unterseite zu verbinden. Wenn du also unter einem bestimmten Keyword, z.B. Fahrradverleih Köln, gefunden werden willst, setzte interne Links mit relevanten (also themenbezogenen) Inhalten in entsprechend passende Sätze.

Beispiel: Weitere Infos zu unserem neuen Standort findest du in unserem neusten Blogartikel: Der beste Fahrradverleih in Köln. Schaut mal rein!

Du kannst den Link hier auf dem ganzen Satz/den beiden Sätzen setzen oder nur auf dem Part „Der beste Fahrradverleih in Köln.

 

Im Footer

Im Footer deiner Unterseite kannst du leicht weiterführende Artikel und passende Unterseiten verlinken. Besonders Blogs bieten sich hierbei an. So kannst du unter einem Blogartikel entweder die vorherigen und/oder nachfolgenden Artikel verlinken oder Artikel, die thematisch passen.

So ermunterst du deinen Leser dazu, auch weiter auf deiner Seite zu bleiben, weiter zu lesen und erhöhst somit deine Chancen, dass der Interessent dich kontaktiert oder kauft.

 

Übersichtsseiten

Zum Setzen interner Links eignen sich auch besonders Übersichtsseiten, auf denen du alle Artikel/Unterseiten bestimmten Themen zuordnest.

So schaffst du für deinen Leser/Interessenten eine Übersicht, an welcher er sich schnell orientieren kann. Auch für dich selbst schaffst du hiermit ein Ordnungssystem, welches du immer wieder um neue Seiten/Artikel ergänzen kannst.

Mit einer Übersichtsseite erreichst du zudem, dass dein Leser nicht lange nach Informationen suchen muss. Wenn etwas für ihn nicht leicht zu finden ist, besteht das Risiko, dass er deine Seite verlässt und womöglich zur Konkurrenz wechselt. Das möchtest du natürlich vermeiden.

 

Tipps

1. Weniger ist mehr! Überlade deine Seite und deine Texte nicht mit Links. Als Faustregel kannst du dir merken: 2 Links auf 500 Wörter sind absolut ausreichend

2. Benutze denselben Link nicht mehrfach auf derselben Seite. Dies vermindert den Nutzen des Links für die Suchmaschinen.

3. Verwende denselben Link nicht mit verschiedenen Keywords. Suchmaschinen können den Link/deine Unterseite dann nicht mehr einem bestimmten Keyword zuordnen.

 

 

Du siehst also, warum es durchaus nützlich sein kann, interne Links zu setzen.

Im nächsten Artikel zeige ich dir, wie du auch externe Links für dich nutzen kannst.

P.S.: Falls du noch mehr über interne Links wissen willst, schau mal bei Farbentour vorbei.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Nils

18. September 2018

Welche Unterseiten kann meine Website gebrauchen?

3 Unterseiten für deine Website

 

Du erstellst gerade deine erste Website für dein Business?

Glückwunsch!

 

Im vorherigen Artikel habe ich dir die 5 Must-Have-Seiten für deine Website vorgestellt. Wenn du gerade dabei bist, dir eine Website für dein Business einzurichten, solltest du diese 5 Seiten definitiv zuerst anlegen.

Wenn der Grundstein für deine erfolgreiche Website dann gelegt ist, kannst du dich an die Feinarbeit begeben. In diesem Artikel stelle ich dir drei Kategorien von Unterseiten vor, mit denen du deine Website vervollständigst und erkläre, welche Unterseite zu deinem Business passt.

 

#1 Leistungen/Produkte/Shop

 

Eine der häufigsten Unterseiten, neben den 5 Must-Haves, ist die Leistungen-Seite bzw. die Seite auf denen die Leistungen und/oder Produkte eines Unternehmens vorgestellt werden.

Betreibst du einen Online-Shop, könnte dieser diese Leistungs-Seite überflüssig machen. Falls du jedoch weitreichendere Informationen zu deinen Produkten geben möchtest oder deinen Kunden eine kleine Dokumentation über die Produktion geben möchtest, wäre diese Seite dafür perfekt geeignet.

Diese Art von Seite ist für interessierte oder unentschlossene Kunden. Die Präsentation deiner Leistungen/Produkte auf deiner Startseite hat für ihn nicht ausgereicht, um sich zum Kauf/Auftrag zu entscheiden. Sorge deshalb dafür, dass du auf deiner Leistungs-/Produkt-Seite wertvolle, ergänzende Informationen zu deinen Produkten und Leistungen preisgibst.

 

Was unterscheidet dein Produkt/deine Dienstleistung von allen anderen ähnlichen Produkten/Dienstlesitungen auf dem Markt?

Welche Vorteile gewinnt dein Kunde mit deinem Produkt/deiner Dienstleistung?

Welche Nachteile erfährt dein Kunde, wenn er sich gegen dein Produkt/deine Dienstleistung entscheidet?

 

Solltest du dich aufgrund eines Online-Shops gegen eine Leistungs-/Produkt-Seite entscheiden, sorge dafür, dass du diese Fragen in deinem Online-Shop auf der entsprechenden Seite beantwortest.

 

 

#2 Referenzen/Kundenmeinungen/Bewertungen

 

Ebenfalls beliebt, weil nützlich, sind Referenz- oder Kundenmeinungs-Seiten.

Auf diesen Seiten kannst du zeigen, welche Kunden du bereits gewinnen konntest und wie zufrieden diese mit deinen Leistungen/deinem Produkt sind.

Dies kann Interessenten davon überzeugen, dass es sich lohnt, Kunde bei dir zu sein und sie zum Kauf bewegen.

Um deine Referenz-/Kundenmeinungs-Seite zu füllen, frage bei deinen Bestandskunden nach Feedback und/oder (besonders, wenn du einen Online-Shop betreibst) Bewertungen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Kombination aus Text und Bild einen guten Eindruck macht. Kombiniere nach Möglichkeit also kurze, aussagekräftige Texte mit Logos oder Fotos deiner Kunden oder bitte sie, ein kurzes Video zu drehen, in welchem sie die folgenden Fragen beantworten:

 

  1. Warum haben Sie sich für dieses Produkt/diese Dienstleistung entschieden?
  2. Sind Sie mit dem Produkt/der Dienstleistung zufrieden?
  3. Würden Sie das Produkt/den Dienstleister weiterempfehlen? Und wenn ja, warum?

 

Wichtig! Hole dir in jedem Fall, ob Video, Foto, Logo oder Text, immer die schriftliche Erlaubnis deines Kunden, dass du dies auf deiner Seite veröffentlichen darfst.

Mache es deinem Kunden so einfach wie möglich, dich zu bewerten: Richte dazu in deinem Online-Shop eine entsprechende Funktion ein. Bereite Dokumente oder Bewertungsseiten vor, bei denen dein Kunde nur noch klicken oder Wörter eintragen muss. Kurz: Erspare ihm möglichst viel Arbeit.

Dies wird die Bereitschaft deines Kunden steigern, dich so zu unterstützen. Als kleinen Anreiz kannst du für jede Bewertung/Kundenmeinung auch eine kleine Belohnung oder ein Dankeschön einrichten.

Dies könnte z.B. eine Produkt-Probe, ein Rabatt-Gutschein oder Ähnliches sein.

 

 

# 3 Kontakt/Chat

 

Je nach Business kann auch eine Kontakt-Seite nützlich sein.

Natürlich musst du auch im Impressum Kontaktdaten angeben und bei jedem Call-to-Action sollte natürlich immer eine Telefonnummer oder eine Email-Adresse dabei sein, aber für manche Kunden erleichtert eine Kontakt-Seite die Kontaktaufnahme zu dir.

Auf der Kontaktseite kannst du auch verschiedene Kontaktmöglichkeiten anbieten, wenn es zu deinem Unternehmen passt. Du könntest z.B. verschiedene Email-Adressen für verschiedene Standorte oder Belange anlegen. Dies erspart auch dir beim Bearbeiten deiner Emails eine Menge Zeit.

Mögliche Belange könnten z.B. sein:

  • Fragen zu Produkten
  • Fragen zu offenen Stellen im Unternehmen
  • Kooperationsanfragen
  • Fragen zu Bestellungen
  • Umtausch
  • Termin-Anfragen
  • usw.

Auf dieser Seite könntest du zudem einen Chat anbieten. Hier kommt es natürlich darauf an, ob du es wirklich umgesetzt bekommst

zu bestimmten Zeiten persönlichen auf die Chat-Anfragen zu antworten

oder dafür ausreichend Mitarbeiter zur Verfügung hast

oder du die technische Möglichkeit hast, Chat-Anfragen nach bestimmten Schlüsselbegriffen zu filtern und darüber auf FAQ- oder andere Seiten weiterzuleiten.

Viele Online-Shops bieten mittlerweile einen Chat an, da es den Betreibern und den Kunden einiges an Zeit und Mühe erspart.

 

Mit diesen Unterseiten wird deine Website komplett!

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar hilfreiche Tipps geben, mit denen du dich nun weiter um den Aufbau oder Ausbau deiner Website kümmern kannst.

Warum es sinnvoll ist, interne Links zu setzen, also deine Unterseiten untereinander zu verlinken, zeige ich dir im nächsten Artikel.

 

Viel Erfolg!
Nils

14. September 2018

Die 5 Must-Haves für deine Online-Präsenz

Welche Komponenten braucht meine Website?

Du hast gerade dein Business gestartet und musst nun für deine Web-Präsenz sorgen?

Herzlichen Glückwunsch!

In diesem Artikel zeige ich dir, welche 5 Komponenten du beim Bau deiner Website beachten musst.

 

Die Must-Haves

 

#1 Startseite

Die Startseite ist dein Aushängeschild, deine Visitenkarte.

Mit ihr machst du den ersten Eindruck bei deinem potentiellen Kunden. Dementsprechend viel Mühe solltest du dir mit ihr geben.

In diesem Artikel habe ich dir alles zu der richtigen Farbauswahl, dem Layout und den passenden Bildern für deine Website zusammengefasst.

Überlege dir, was du deinen Interessenten zu allererst wissen lassen willst.

In den meisten Fällen ist das:

  • Ich biete genau die richtige Lösung für dein Problem!
  • Ich biete dir die Antworten zu deinen Fragen!
  • Mein Produkt kann mehr/ist besser für …/bietet diese Vorteile.
  • Meine Dienstleistung erfüllt all deine Wünsche.

Kurz: Du möchtest deinem Interessenten klar machen, dass er bei dir genau richtig ist, weil du/dein Produkt/deine Dienstleistung besonders (b)ist.

Stelle also die Vorteile deines Produkts/deiner Dienstleistung in den Vordergrund.

Dies kannst du gut mit einer Checkliste machen oder mit einem Vergleich, in welchem du zeigst, was dein Produkt/deine Dienstleistung im Gegensatz zur Konkurrenz anders und besser macht.

 

#2 Blog

Warum es für dich sinnvoll ist, einen Blog zu führen, habe ich dir in diesem Artikel zusammengefast.

Mit einem Blog stellst du sicher, dass Suchmaschinen dich gut bewerten, weil auf deiner Seite etwas passiert, neue, hochwertige Texte dazu kommen, die Seite aktiv ist.

Zudem ist ein Blog eine wunderbare Möglichkeit, mit welcher deine Kunden/Leser/Interessenten dich und dein Produkt/deine Dienstleistung besser kennen lernen.

Außerdem kannst du sie über deinen Blog über Neuigkeiten informieren und so zu (Folge-) Käufen anregen.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du deinen Blog mit Inhalt füllst. 

 

#3 Über

Persönlich ist immer besser.

Es kommt natürlich auf dein Produkt/deine Dienstleistung an, aber im Allgemeinen kaufen wir eher bei Menschen/Firmen, die wir kennen, die wir sympathisch finden und denen wir vertrauen.

Um dieses Vertrauen aufzubauen musst du ein bisschen was hergeben.

Informiere deine Kunden/Leser/Interessenten über dich, deine Werte, deine Überzeugungen, deinen Werdegang und darüber, wie du zu deinem Produkt, deiner Dienstleistung gekommen bist.

Wenn die Menschen sehen, dass du von deinem Produkt begeistert und absolut überzeugt bist, schenkt ihnen das mehr Vertrauen, als wenn sie überhaupt nichts über dich wissen und warum gerade du online Wollsocken verkaufst.

Du kannst auf der „Über [hier beliebigen (Firmen-) Namen einfügen]“-Seite auch deinen Ausbildungsweg oder Werdegang offenlegen.

Bei wem würdest du dich eher beraten lassen? Irgendeinem Hans Müller oder lieber dem Hans Müller, der eine Ausbildung, ein Studium und mehrere Weiterbildungen absolviert hat sowie mehrere Leistungs-Zertifikate vorweisen kann?

Eben!

 

#4 Impressum

Ein Impressum musst du haben. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und auch gut so.

Im Impressum wird angegeben, wer für die Website und deren Inhalt verantwortlich ist.

Es gibt viele kostenlose Online-Tools, mit denen du dein Impressum schnell und unkompliziert erstellen lassen kannst.

Wenn du 1.000%ig auf Nummer sicher gehen möchtest, solltest du dich an einen Anwalt deines Vertrauens wenden. Dies kostet natürlich, ist dann jedoch in jedem Fall rechtlich abgesichert.

 

#5 Datenschutz

Ebenso verhält es sich mit dem Datenschutz.

Hast du eine Website, brauchst du eine Datenschutzerklärung. Je komplexer deine Website, desto komplexer deine Datenschutzerklärung.

Besonders nach Inkrafttreten der DSGVO am 25.05.2018 lohnt sich die Rücksprache mit dem Anwalt.

 

Ich hoffe, meine Tipps helfen dir bei der Erstellung deiner ersten Website.

Die vorgestellten Seiten solltest du auf jeden Fall als erstes anlegen.

Im nächsten Artikel zeige ich dir, welche Unterseiten du noch anlegen kannst und welche sich für dein Business eignen.

 

Viel Erfolg!
Nils

9. September 2018

Schreibblockade?

Worüber soll ich nur schreiben?

In den vorherigen Artikeln haben wir nun schon gelernt, wie man einen Webseiten-Text/Blogartikel strukturieren und gestalten sollte, wie man die häufigsten Rechtschreibfehler vermeidet, wozu ein Blog eigentlich gut ist und wie du an Inhalt für deine Webseiten-Texte kommst.

In diesem Artikel beschäftigen wir uns noch einmal mit Letzterem.

Also mit der Frage: Jetzt hab ich einen Blog, worüber soll ich jetzt nur schreiben?

Diese Frage stellt sich zumeist an Tagen, wenn die Inspiration mit der Motivation Händchen haltend an dir vorbei spaziert sind.

Ich kann dir zwar nicht versprechen, dass du die beiden wieder findest, aber ich verspreche dir, dass du auch ohne die beiden an einen Text kommst, den du veröffentlichen kannst. Schreibblockade, auf Wiedersehen!

 

Versuche es mal mit einem der 5 folgenden Tipps:

 

Tipp 1: Branchen-News

Informiere deine Leser über Neuigkeiten aus deiner Brache. Sagen wir, du bietest Strick-Bekleidung an und es ist gerade eine neue Art Wolle auf den Markt gekommen. Stelle dieses neue Produkt vor, erläutere Vor- und Nachteile.

An solcher Stelle kannst du auch eine kleine Umfrage bei deinen Lesern starten, ob sie Interesse an Bekleidung aus dieser neuen Wolle hätten. So schlägst du quasi zwei Fliegen mit einer Klappe, denn jetzt weißt du direkt Bescheid, ob du ein neues Produkt anbieten kannst.

 

Tipp 2: Insider-Wissen

Du bist Finanzberater. Super, dann kannst du ja mal in einem Blogartikel mit den Vorurteilen aufräumen, die dieser Job so mit sich bringt. Beantworte die Fragen, die sich dich niemand zu stellen traut oder die, die du immer wieder zu hören bekommst. Stelle Beispiele aus deinem Alltag vor. Dies lässt dich persönlicher und sympatisch wirken.

 

Tipp 3: Feiertage

Feiertage sind eine tolle Gelegenheit, Blogartikel mit Schlussverkäufen oder Rabatt-Aktionen zu verbinden.

Du führst einen Online-Shop für Gewürze? Perfekt! So kannst du zu Weihnachten die Weihnachts-Gewürz-Mischung und im Frühling alle Kräuter für den Oster-Schmaus bewerben.

Je nach Branche bieten sich die verschiedensten Feiertage an. Am besten einfach mal googlen, welche Feiertage es gibt und welche sich besonders für deine Branche/dein Produkt eignen.

 

Tipp 4: Get personal

Schreibe über deine Vorbilder, deine Inspiration, deine Anfänge. Warum wolltest du schon immer Software-Entwickler werden?

Viele Menschen interessieren sich für persönliche Informationen und Erfahrungen. Mit solchen Artikeln kannst du dich bei deinen Interessenten gut präsentieren und eine engere Bindung zu deinen Bestandskunden aufbauen.

Denn, ganz ehrlich, bei wem kaufst du lieber ein? Bei deinem Kumpel oder einem Fremden?

Eben!

 

Tipp 5: Produktion-Informationen

Klar, wenn du einen Online-Shop betreibst, versuchst du schon im Shop möglichst viele Informationen zu deinem Produkt zu geben. Einen ellenlangen Text mit Videos direkt aus der Produktion auf der Verkaufs-Seite unterzubringen ist jedoch gar nicht so einfach und kann auch schnell unpassend aussehen.

Erstelle hier doch lieber eine Verlinkung à la: „Interessiert, wie dieser Artikel hergestellt wird? Klicken Sie hier?“ und verbinde dies mit einem schönen ausführlichen Blogartikel über die Produktion. Hier kannst du Bilder und Videos einfügen und so viele Details einbringen, wie du magst. Denn bei Blogartikeln gilt: Je länger desto besser!

(Bei entsprechender Strukturierung versteht sich.)

 

Hast du schon Erfahrungen gesammelt, welche Blog-Artikel besonders gut bei deinen Lesern ankommen?

Ich hoffe, meine Tipps helfen dir weiter, wenn du das nächste Mal mit einer Schreibblockade festhängst.

Viel Erfolg beim Ausprobieren!

Nils

 

31. August 2018

Blogtexte schreiben

Brauche ich einen Blog für meine Website?

Und wie komme ich an einen guten Blogtext, ohne Stunden mit Schreiben zu verbringen?

 

Jetzt hast du dir, neben deiner Website mit all ihren Texten, noch eine oder mehrere Landingpages aufgebaut und jetzt sollst du auch noch einen Blog schreiben?

Unpassend und vollkommen überflüssig, denkst du?

In diesem Artikel zeige ich dir, dass ein Blog für dein Unternehmen einen gewaltigen Vorteil mit sich bringt und gebe dir drei Tipps, mit denen du deine Blog-Artikel im Nu fertig stellen kannst.

 

Der Vorteil von Blogs

Beginnen wir doch mal mit einem Negativ-Beispiel.

Wir stellen uns eine Website ohne Blog vor. Aus welchen Seiten besteht sie?

Da gibt es die Startseite, einen Teil über die Firmenphilosophie, die Leistungsübersicht, den Kontaktbereich und natürlich die Datenschutzerklärung und das Impressum.

Verändern sich diese Seiten regelmäßig? Normalerweise nicht.

Für die Suchmaschinen-Optimierung ist es wichtig, dass auf einer Seite immer wieder etwas Neues passiert. Und wie ließe sich das besser umsetzen, als mit einem Blog?

Durch regelmäßige Blog-Artikel hältst du deine Website aktuell und sorgst gleichzeitig dafür, dass du bei den Suchmaschinen immer bei den oberen Ergebnissen angezeigt wirst.

Und je höher du bei den Ergebnissen landest, desto mehr Traffic generierst du. Und mehr Traffic heißt mehr Leads. Natürlich muss dies zusammen mit einer fortlaufenden Suchmaschinenoptimierung und Conversionrate-Optimierung geschehen, aber insgesamt kannst du von einem Blog auf deiner Website nur profitieren.

 

Du solltest natürlich darauf achten, dass deine Blog-Artikel sauber recherchiert und geschrieben sind. In diesen Artikeln findest du Tipps rund um das Schreiben guter Webseiten-Texte:

 

Gute Blogtexte schreiben – ohne großen Zeitaufwand

 

Tipp 1: Eine gute Recherche ist die halbe Miete

Es ist wie in der Schule: Wer immer fleißig Hausaufgaben macht, muss vor der Klausur nicht mehr so viel lernen.

Wenn du vorab eine gründliche und sorgfältige Recherche betreibst, musst du beim Schreiben nicht mehr lange nachdenken und kommst schneller voran.

Sortiere vorab unseriöse Quellen aus und speichere dir die Links zu den Seiten ab, diese packst du später in die Quellenangaben.

 

Tipp 2: Multi-Tasking-Verbot!

Vermeide Ablenkungen und Multi-Tasking. Beides führt dazu, das du wesentlich mehr Zeit für die Fertigstellung deines Artikels brauchst.

Schalte dein Handy auf lautlos, setzte dich an einen ruhigen Platz – klassische Musik oder Naturgeräusche sind ok, wenn du die Stille als unangenehm empfindest. Schalte zum Schreiben das Internet am besten ganz aus. Es sei denn, du brauchst deine Quellen, um deinen Text zu schreiben.

Schreib dann einfach deinen Text einmal runter, die erste Version muss nicht perfekt sein. Dann kannst du Korrektur lesen und formatieren. Zum Schluss lädst du den Text hoch, setzt noch ein paar Links und wählst zum Schluss ein passendes Beitragsbild.

Und voilà! Schon bist du fertig.

 

Tipp 3: Erstelle einen Schlachtplan

Ein Schreibplan hilft dir, beim Schreiben nicht den roten Faden zu verlieren. Dadurch musst du am Ende nicht noch stundenlang bearbeiten, umstellen und formatieren.

Dein Schreibplan könnte in etwa so aussehen:

1. Recherche

2. Headline und Zwischenüberschriften

3. Absätze mit Inhalt füllen, indem du die Fragen aus den Überschriften löst und Keywords einstreust

4. Fazit schreiben

5. Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und Ausdruck checken

5. Links setzen

6. Beitragsbild aussuchen

7. Auf den „Veröffentlichen“-Button klicken 🙂

Wenn du dich an diesen Ablauf hältst, kannst du nichts mehr vergessen.

 

Natürlich kannst du den Plan auch auf dein Thema anpassen und noch weiter verfeinern. Ganz so, wie es für dich ab besten funktioniert.

Ich hoffe, ich konnte dir verständlich machen, wie nützlich ein Blog für dich sein kann und dir einige Zeit beim Schreiben ersparen.

 

Viel Spaß beim Umsetzen!
Nils

 

21. August 2018

Das Ding mit der Rechtschreibung… Teil 3

Welche Rechtschreibfehler du beim Texten für deine Website vermeiden solltest

In diesem Artikel: Apostroph oder nicht?

Wie in dem Artikel „Ist Rechtschreibung wichtig für meine Website?“ angekündigt, werde ich dir in dieser kleinen Reihe von Artikeln erklären, wie du die häufigsten Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler vermeiden kannst.

Letztes Mal habe ich die Frage nach der Groß- und Kleinschreibung beantwortet. In diesem Artikel soll nun die Frage nach dem berühmt-berüchtigte Apostroph geklärt werden.

Machst du einen bestimmten Fehler immer wieder? Schreib mir doch einen Kommentar! Vielleicht habe ich einen Tipp für dich, wie du ihn beim nächsten Mal vermeidest.

 

Das Apostroph

Spätestens im Englisch-Unterricht sind wir ihm begegnet: dem Apostroph.

Doch auch im Deutschen findet dieses Satzzeichen seine Anwendung. Jedoch weit seltener, als es fälschlicher Weise gebraucht wird.

Was hat es damit also auf sich?

Im Englischen wird im Genitiv (das ist der Fall mit der Frage „Wessen?“) das entsprechende „s“ mit einem Apostroph ergänzt.

Beispiel – englisch: Mario’s restaurant

Im Englischen ist dies korrekt, im Deutschen jedoch nicht. Hier müsste es „Marios Restaurant“ heißen. Jedoch wird hier häufig fälschlicherweise ein Apostroph gesetzt.

Eine Ausnahme gibt es jedoch!

Endet das betroffene Wort selbst auf einem „s“ oder einem anderen ähnlich klingenden Laut (ß,z,sch usw.) und es wird kein „-es“ angehängt (wie z.B. in deutsches Restaurant) wird mit einem Apostroph ein Genetiv-S angedeutet.

Beispiel: Lukas‘ Restaurant

 

Wortzusammenführungen: in’s oder ins

Ein weiterer häufiger Fehler schleicht sich bei Wörtern wie „für’s“, „in’s“, „durch’s“ oder „um’s“ ein. Diese sind nämlich alle falsch geschrieben!
Richtig ist die Schreibweise ohne Apostroph.

Werden eine Präposition (z.B. für) und ein Artikel (z.B. das) verbunden (für das = fürs) wird prinzipiell kein Apostroph benutzt.

Beispiel: Vielen Dank fürs Blumengießen.

 

Ausnahme: Umgangssprache

Umgangssprachliche Abkürzungen werden jedoch tatsächlich mit einem Apostroph geschrieben.

Beispiel: Hey, wie geht’s.

Du solltest dir jedoch überlegen, ob du auf deiner Website Umgangssprache verwenden möchtest und ob dies zu dir und deinem Business passt. In den meisten Fällen lässt Umgangssprache deine Texte und somit deine Website unseriös wirken.

Weiteren Tipps zur Formulierung deiner Texte findest du im Artikel: Wie schreibe ich einen guten Text für meine Website?

 

Viel Erfolg bei der Umsetzung!
Nils

10. August 2018

Das Ding mit der Rechtschreibung… Teil 2

Welche Rechtschreibfehler du beim Texten für deine Website vermeiden solltest

In diesem Artikel: Groß- oder Kleinschreibung?

Wie in dem Artikel „Ist Rechtschreibung wichtig für meine Website?“ angekündigt, werde ich dir in dieser kleinen Reihe von Artikeln erklären, wie du die häufigsten Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler vermeiden kannst.

Letzte Woche habe ich die ewige Frage nach das oder dass beantwortet und wo dabei das Komma hingehört.

Machst du einen bestimmten Fehler immer wieder? Schreib mir doch einen Kommentar! Vielleicht habe ich einen Tipp für dich, wie du ihn beim nächsten Mal vermeidest.

 

GROß oder klein, das ist hier die Frage!

Das alte Leid mit der Groß- und Kleinschreibung…

Dabei weißt du bestimmt noch aus der Grundschule: Namen und Nomen werden groß geschrieben.

Das mit den Namen ist eigentlich nie das Problem, das mit den Nomen jedoch immer häufiger.

Aber bevor wir dazu kommen, was es mit dem Problem um die Nomen auf sich hat, hier eine Liste von Wörtern/Wortarten, die ebenfalls groß geschrieben werden:

 

Namen

Hierzu gehören: Vornamen, Nachnamen, Spitznamen, Titel

 

Eigennamen

Hierzu gehören: Eigennamen von Ländern/Städten/etc., Markennamen wie z.B. Reebok, Firmennamen oder andere Eigennamen wie z.B.: Kölner Philharmonie (hier ist „Kölner“ teil des Namens und wir deshalb, obwohl es natürlich ein Adjektiv ist, groß geschrieben), Achtung: ausgenommen sind Eigennamen, welche ausdrücklich klein geschrieben werden, z.B.: adidas

 

Satzanfänge

Dazu gehören auch die Satzanfänge, die nach einem Doppelpunkt beginnen.

 

Anrede in der Höflichkeitsform

Nicht nur das altbekannte „Sie“ wird großgeschrieben, sondern auch alle Anpassungen des Wortes.

Achtung! Das höfliche „Sie“ nicht mit dem Personalpronomen „sie“ (sowohl 3. Person, Singular: sie, das Mädchen; also auch 3. Person Plural: sie, die Menschen) und das höfliche „Ihr/e“ nicht mit dem Possessivpronomen „ihr/e“ (z.B. 3. Person Singular: Das ist ihr Buch.) verwechseln, siehe Beispiel.

Beispiel 1: Ich wünsche Ihnen, dass Sie noch ein langes Leben vor sich haben und nach Ihnen Ihre Kinder und Enkelkinder. Ich hoffe, dass sie noch viel Zeit mit ihrer Oma verbringen können.

–> Der Sprecher wünscht den Enkeln, dass sie noch viel Zeit mit ihrer Oma, der angesprochenen Person, verbringen können.

Im ersten Satz sind die Höflichkeitsformen groß geschrieben, im zweiten Satz ist das Personalpronomen „sie“ und das Possessivpronomen „ihre“ klein geschrieben, da hier die Enkel gemeint sind.

 

Beispiel 2: Ich wünsche Ihnen, dass Sie noch ein langes Leben vor sich haben und nach Ihnen Ihre Kinder und Enkelkinder. Ich hoffe, dass Sie noch viel Zeit mit Ihrer Oma verbringen können.

–> Der Sprecher wünscht der angesprochenen Person, dass sie noch viel Zeit mit ihrer Oma verbringen kann.

Da hier in beiden Sätzen die angesprochene Person gemeint ist, welche durch den Sprecher gesiezt wird, werden alle Pronomen aufgrund der Höflichkeitsform groß geschrieben.

 

Nun zu den Nomen

Hier kannst du im Zweifelsfall eigentlich immer eine einfache Probe machen: Besitzt das Wort, bei dessen Rechtschreibung ich mir nicht sicher bin, einen Artikel (d.h. der/die/das)?

Wenn ja, ist es ein Nomen, wenn nicht, ist es keines. Warum haben es manche Menschen also so schwer mit den Nomen?

Häufig liegt das Problem bei den Nominalisierungen.

Nominalisierungen sind Nomen, die aus einem Verb oder Adjektiv entstanden sind.

 

Beispiel – Verb: laufen – der Lauf, anpassen – die Anpassung, kommen – das Kommen

–> „Du kannst kommen.“ vs „Ich danke Ihnen für Ihr Kommen.“

 

Beispiel – Adjektiv: gut – das Gute, häufig – die Häufigkeit, fern – die Ferne

–> „Wir schauten fern.“ vs „Wir schauten in die Ferne.“

 

Da z.B. das Adjektiv „gut“ in angepasster Form auch als „gute“ vorkommen kann, kommt es hier zur Verwirrungen:

 

Beispiel 1: Ich wünsche dir eine gute Woche.

Beispiel 2: Ich wünsche dir alles Gute!

 

Eine Hilfestellung kann sein, dass ein Adjektiv so gut wie immer mit dem Nomen zusammensteht, auf das es sich bezieht, in Beispiel 1 bezieht sich „gute“ auf „Woche“. In Beispiel 2 steht „Gute“ allein.

Wenn du dir also unsicher bist, ob dein Wort einen Artikel besitzt oder nicht, überleg dir, ob dein Wort ein Verb (Tätigkeitswort, z.B. gehen) oder ein Adjektiv (Eigenschaftswort, z.B. groß) ist oder eine Nominalisierung.

 

Der Trick mit den Endungen

Wenn alle Stricke reißen, schau dir die Endung deines Wortes an. Nominalisierungen haben häufig eine dieser Endungen: -heit, -keit, -ung, -schaft, -tum, -nis oder -sal:

schön – Schönheit, haltbar – Haltbarkeit, verbessern – Verbesserung, gefangen – Gefangenschaft, reich – Reichtum, verhalten – Verhältnis, schicken – Schicksal

Ich hoffe, ich konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen, welche Wörter groß geschrieben werden und was es mit den Nomen und Nominalisierungen auf sich hat.

Rechtschreibfehler bei der Groß- und Kleinschreibung kommen sehr häufig vor, doch mit ein bisschen Übung, etwas Nachdenken, einem guten Rechtschreibprogramm und dem Duden auf deiner Seite, werden diese Fehler auf deiner Website demnächst nie wieder auftauchen. 😉

 

Viel Erfolg beim Umsetzen!
Nils

 

 

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