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1. September 2019

Erzählen als Verkaufsstrategie – Teil 2



Die Macht der Story


Im letzten Artikel
habe ich dir Tipps gegeben, wie du deine Firmen-Message klarer und verständlicher formulierst. In diesem Teil zeige ich dir, wie du mit bestimmten Erzählmustern deine Kunden von deiner Message überzeugst.



Erreiche deinen Kunden


Über das eigene Produkt zu reden und die eigene Message verständlich und ansprechend rüberzubringen, kann eine große Herausforderung sein.

Viele Firmen produzieren schlichtweg zu viel Lärm. Die Folge: Potentielle Kunden hören nicht mehr zu.

Wo soll ich anfangen?
Was soll ich sagen?
Wie sage ich es?
Was interessiert meinen Kunden?
Wie mache ich meinem Kunden klar, dass er bei mir richtig ist?

Wenn dir diese Fragen durch den Kopf schwirren und dich daran hindern, deine Message ansprechend zu formulieren, dann habe ich die Lösung für dich.



Erzähle dem Kunden eine Geschichte


Das klingt erst mal wenig vertrauenserweckend. Nicht zuletzt, da im Kontext des Verkaufs der Begriff „Geschichte“ oft zu sehr mit Lügengeschichten in Verbindung gebracht wird.

Erzähl mir doch keine Geschichten!“

Um Unwahrheiten soll es hier auf keinen Fall gehen.

Vielmehr geht es hier um narratologische Mittel. Also das Handwerk des Erzählens.

Denn unser ganzes Leben ist geprägt von der Kunst des Erzählens sowie des Prinzips der Story und seinen Eigenheiten.

Tatsächlich ist es so, dass es kaum Dinge gibt, die uns mehr faszinieren und bei Aufmerksamkeit halten, als eine gute Story. Das kann ein spannender Roman, Kinofilm, Newsartikel oder ein bewegendes persönliches Erlebnis sein.

Wenn es gut erzählt ist, dann wollen wir unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Weicht die Story allerdings zu sehr vom Wesentlichen ab, wird Lärm produziert. Wir langweilen uns und tagträumen dabei lieber unsere eigenen Geschichten.

Der Trick ist jetzt also, die Macht der Story für deine Message zu nutzen!

Überzeuge von dir und deinem Produkt und gib dir und dem Kunden die richtige Rolle in seiner Geschichte.



Altbewährte Erzählmuster


Die Menschheit hatte eine ganze Menge Zeit, das Geschichtenerzählen zu perfektionieren.
Seit Jahrtausenden haben sich dabei bestimmte Muster herausgebildet, die sich immer wieder in Geschichten finden lassen. Zumindest in den Geschichten, die tatsächlich gut funktionieren.

Für unsere Zwecke lässt sich dieses Muster auf sieben wesentliche Bestandteile herunterbrechen.



Die Reise des Helden


Die populärsten Geschichten funktionieren nach einem bestimmten Schema.

Dieses Schema stelle ich dir im Folgenden einmal dar. Allerdings in sehr vereinfachter Form.

  1. Es gibt einen Helden.
    Dieser lebt in einer gewohnten, friedvollen Umgebung.
  2. Dieser friedliche Idealzustand wird durch ein Problem gestört, was der Held alleine nicht gelöst bekommt.
  3. Der Held trifft auf einen Mentor.
  4. Der dem Helden einen Plan gibt, was zu tun ist.
  5. Der Mentor ruft den Helden zum Handeln auf.
  6. Durch das Handeln wird eine Krise abgewendet oder
  7. Erfolg erzielt.

Ein tolles Beispiel für diese Heldenreise ist die Handlung von Star Wars (Eine neue Hoffnung).

Luke Skywalker wird durch die tragische Ermordung seines Onkels und seiner Tante aus seinem gewohnten Leben gerissen.

Damit beginnt sein Weg, ein Jedi zu werden. Ohne Obi-Wan Kenobi wäre dieser Weg aber unmöglich.

Er trainiert Luke und fordert ihn auf, der Macht zu vertrauen, was ihm letztlich dabei hilft, den Todesstern zu zerstören. Luke ist erfolgreich; die Vernichtung der Rebellion wird verhindert.

Natürlich läuft nicht jede Geschichte nach diesem Prinzip ab. Allerdings wird durch diese Erzählweise die Geschichte dem Zuhörer am zugänglichsten gemacht. Immerhin läuft es im echten Leben ja meistens nicht anders.



Ohne Hilfe geht es selten


Wir haben eine Aufgabe oder ein Problem, das wir bewältigen müssen. Könnten wir alles schon von vornherein selber und aus eigener Kraft lösen, dann wäre es ja nicht wirklich ein Problem.

Ein Film, in welchem der Held keinem Konflikt ausgesetzt ist und sofort sein Ziel erreicht, wäre einfach nur langweilig. Immerhin entspricht so eine Entwicklung selten der Realität.

Um uns mit unserem Problem auseinanderzusetzen und es zu bewältigen, brauchen wir Hilfe oder Unterstützung. Entweder durch eine Person, die uns helfen kann oder ein Unternehmen, das uns das richtige Produkt oder die passende Dienstleistung anbietet und uns zum Handeln bewegt.

Einen Mentor.



Dein Unternehmen ist der Mentor


Um Menschen von dir und deinem Unternehmen zu überzeugen und sie interessiert zu halten, musst du dich richtig in deren Story positionieren.

Jeder Mensch ist die Hauptrolle in seinem Leben. Jeder ist der Held seiner eigenen Geschichte, mit seinen eigenen Problemen.

Und für diese Probleme wird ein Mentor gesucht, der einen Plan gibt und zum Handeln bewegt!

Viele Unternehmen machen den Fehler, sich selber als den Helden darzustellen. Sie erzählen davon, wie toll ihre Firma ist und was sie schon alles erreicht haben.
All das interessiert einen Kunden aber nicht sonderlich, der auf der Suche nach einem kompetenten Mentor ist, der ihnen bei den zu bewältigenden Problemen hilft.

Versuche doch einmal, dich an der Heldenreise zu orientieren und dieses Schema auf dein Unternehmen anzuwenden.

Versetze dich in die Rolle deines Kunden.
Was müsste ein Mentor tun, um dir bei der Bewältigung deines Problems zu helfen?

Mache dir auch ruhig schon einmal Gedanken darüber, wie der Plan aussehen könnte, der deinen Kunden letztlich zum Kauf bewegt.

Im nächsten Artikel werde ich darauf dann genauer eingehen.

Dabei werde ich dir auch erklären, welche Aspekte du bei der Identifizierung und Benennung der Probleme deiner Kunden berücksichtigen musst.

Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg!

Nils




Quelle:
Donald Miller: Building a Story Brand. Clarify Your Message So Costumers Will Listen. HarperCollins Leadership (Hrsg), 2017 Nashville TE, S. 19 – 27

19. August 2019

Erzählen als Verkaufsstrategie – Teil 1


Was macht meine Firma eigentlich? – Deine Message klar formulieren und eingrenzen


In meinem Blogbeitrag zum Erstellen besserer Webseiten habe ich bereits erklärt, wie wichtig es ist, die eigene Firmenmessage klar zu formulieren.

Wie du das am besten umsetzt und damit deine Umsätze steigern kannst, möchte ich dir in einer kleinen Blogreihe vorstellen.



Die richtige Kommunikation


Viele Unternehmen leiden darunter, dass sie zwar tolle Produkte oder Dienstleistungen anbieten, aber Kunden trotzdem nicht den Weg zu ihnen finden.

Sie geben viel Geld für hübsch designte Webseiten, Werbung und Marketingkampagnen aus, doch die erwünschten Conversions und Umsätze bleiben aus.

Woran könnte das liegen?

Die Antwort ist meistens ganz simpel:

Unternehmen scheitern daran, ihren Kunden zu vermitteln, wie sie ihnen tatsächlich helfen können.

Wenn wir etwas kaufen möchten, dann möchten wir damit in der Regel ein Problem lösen, uns Wünsche erfüllen oder uns zu besseren Menschen machen.

Macht ein Unternehmen einem potentiellen Kunden nicht eindeutig klar, dass er hier die Lösung oder die Erfüllung findet, die er sich wünscht, dann schaut er sich woanders um.


Zu viel Lärm um nichts


Lärm und Musik sind oberflächlich erstmal dasselbe: Schallwellen in einem Medium.
Musik wird erst zur Musik, indem bestimmte Geräusche weggelassen und vorhandene in eine ansprechende Reihenfolge gebracht werden.

Und genau so verhält es sich auch mit deiner Message:
Präsentierst du deinen Kunden zu viele Informationen, die mit deinem eigentlichen Produkt nicht viel zu tun haben, versinkt deine Message im Lärm.

Schaffst du es nicht kurz, simpel und verständlich zu formulieren, was du tust, ist das Ergebnis ebenfalls Lärm.

Und Lärm wird herausgefiltert.


Verlangen nach Klarheit


Jeder Mensch sehnt sich nach Klarheit und möchte Verwirrung vermeiden. Das liegt einfach an der Art und Weise, wie unsere Gehirne funktionieren.

Letztlich sind wir den ganzen Tag damit beschäftigt, Informationen aufzunehmen, zu verarbeiten und zu filtern. Das kostet Energie, die wir eigentlich lieber sparen würden.

Alles, was nicht unserem eigenen Überleben oder unseren konkreten Bedürfnissen zugute kommt, bekommt eine geringere Priorität oder wird gänzlich herausgefiltert.

Je länger du also brauchst, einem Kunden zu erklären, was du tust und warum du ihm helfen kannst, desto mehr Energie muss er aufwenden. Das geht gegen die konkrete Aufgabe des Gehirns: uns dabei zu helfen zu überleben und zu gedeihen.
Dein Kunde wird also das Interesse verlieren.

Der Autor und Marketingexperte Donald Miller hat dazu einen schönen Vergleich aufgestellt:

„Stell dir vor, dass jedes Mal, wenn wir einem potentiellen Kunden von unserem Produkt erzählen, dieser auf einem Laufband laufen müsste, während wir sprechen. Wie lange glaubst du, würde er zuhören?“

Schau dir deine Message also mal genauer an.

Ist sie:

  • Einfach auszudrücken?
  • Relevant?
  • Gut zu merken?

Und:

  • Können deine Mitarbeiter und Angestellten kurz und simpel wiedergeben, was dein Unternehmen tut?


Grenze deine Message ein


Um klarer zu formulieren zu können, was du eigentlich machst, kannst du dich an drei Fragen orientieren. Betrachte dein Unternehmen und deine Message dabei mit den Augen deiner Kunden:

  • Was bietest du an?
  • Wie verändert es mein Leben zum besseren?
  • Was muss ich tun, um es kaufen zu können?

Berücksichtige dabei auch die Ausgangssituation deiner Kunden.

Dein Kunde sucht deine Hilfe, weil er ein Problem alleine nicht gelöst oder seine Ziele nicht erreicht bekommt. Dazu fehlt ihm das Know-How. Anderenfalls würde er sich ja nicht an dich wenden.

Vermeide also verwirrende Ausdrucksweisen und fremde Begriffe. In deinen Ohren und Augen mag alles schlüssig sein. Dein Kunde wird aber vermutlich nicht identifizieren können, ob du tatsächlich das anbietest, was er sucht.

Brainstorme doch einfach mal, wie du deine Firmenmessage noch simpler und kürzer formulieren kannst und schreibe alle deine Ideen auf.

Wie du diese dann überzeugend, schlüssig und interessant präsentierst, zeige ich dir in den nächsten Teilen.


Ich wünsche dir viel Spaß beim Brainstorming und Ausprobieren.

Nils


Quelle:
Donald Miller: Building a Story Brand. Clarify Your Message So Costumers Will Listen. HarperCollins Leadership (Hrsg), 2017 Nashville TE, S. 3 – 19

8. August 2019

3 Tipps für eine bessere Webseite


Erziele mehr Conversions mit diesen drei Tipps für deine Webseite


Wie eine ansprechende Webseite aussehen soll, habe ich dir in einem vorherigen Artikel gezeigt.

In diesem Artikel möchte ich dir erklären, wie du mit deiner Webseite Interessierte auch tatsächlich zum Kaufen bewegst.



Die Webseite als erster Eindruck


Deine Webseite ist meistens der erste Eindruck, den ein potentieller Kunde von deinem Unternehmen bekommt. Umso wichtiger ist es also, dass dieser Eindruck positiv ist.
Zu einem positiven Eindruck gehört natürlich ein sinnvolles Layout, ein ansprechendes Farbdesign und die richtige Auswahl an Bildern. Aber letztlich muss vor allem der Inhalt stimmen, um tatsächlich Conversions zu erzielen.


Wie kannst du jetzt also eine Webseite erstellen, die deinen potentiellen Kunden nicht langweilt, abschreckt oder überfordert?
Wie vermeidest du typische Fehler, die unzählige Unternehmen machen?



Tipp 1: Formuliere kurz und verständlich, was du tust



Einem Besucher deiner Webseite muss schnell klar werden, was du anbietest. Er sucht eine Lösung für ein Problem und du musst ihm direkt zeigen, dass du diese Lösung hast.
Und das möglichst, ohne dass er runterscrollen oder in langen Textpassagen danach suchen muss.

Im Webdesign meint der Ausdruck „above the fold“ die Ansicht deiner Webseite, die ohne scrollen zu sehen ist.

Abgeleitet ist dieser Ausdruck vom oberen Bereich der Titelseite einer Zeitung. Also all dem, was über dem Falz steht.
Ein Bild, eine aussagekräftige Überschrift. Es soll zum Weiterlesen animiert werden.

  • „Ich mache dich zum Kochprofi!“
  • „Wir machen dein Netzwerk sicherer!“
  • „Wir erstellen Ihnen die schönste Webseite!“
  • „Hier findest du die passenden Schuhe!“


Deine Kunden müssen sofort wissen, was sie von dir und deinem Angebot haben. Erst auf Unterseiten und beim weiteren Runterscrollen kannst du von deiner Firmengeschichte erzählen, von deinem sozialen Engagement oder warum du gerade diesen Standort gewählt hast.


Weniger ist mehr

Möchtest du diese Informationen nicht auf Unterseiten aufteilen, kannst du längere Textabschnitte auch nach den ersten Zeilen mit einem „weiterlesen…“-Link versehen, um den Abschnitt aufzuklappen.

Grundsätzlich gilt jedoch, dass weniger mehr ist.

Je weiter oben es auf der Webseite steht, desto kürzer sollte es sein.


Abzweigungen nehmen

Bietet dein Unternehmen Lösungen oder Produkte an, die ein breiteres Feld abdecken, dann solltest du die Bereiche aufgabeln. Es gilt nach wie vor, eine knappe und verständliche Kernaussage zu behalten. Ausgehend von dieser kannst du dann Schritt für Schritt spezifizieren, was genau du noch anbietest. Versuche dabei trotzdem, dich so kurz wie möglich zu fassen, sodass dein Interessent sofort merkt, dass ihm geholfen werden kann.



Tipp 2: Call to Action nicht vergessen


Wenn du deinem Kunden verdeutlicht hast, was du für ihn tun kannst, darfst du nicht vergessen, ihn auch zum Kaufen aufzufordern.

Die meisten Menschen überfliegen eine Webseite in einer Art Z-Muster.
Beginne links oben mit deinem Logo und platziere rechts daneben ggfs. deinen Unternehmens-Slogan.

Am rechten Rand deiner Webseite sollte dann ein Call to Action folgen.
Das kann ein „jetzt kaufen“-Button sein oder eine Aufforderung zur Kontaktaufnahme: „Jetzt Beratungstermin anfordern“, „Jetzt Angebot einholen“ oder etwas wie „sichern Sie sich Ihren Vorteil“.

Platziere deinen Call to Action strategisch.


Nicht zu zaghaft sein

Die Calls to Action solltest du auf deiner Webseite noch ein paar mal wiederholen. Above the fold sollte er noch einmal vorkommen; am besten in der Mitte deiner Seite (denk an das Z-Muster). So kannst du sichergehen, dass dein potentieller Kunde bei seiner Recherche nie einen weiten Weg hat, um seine Entscheidung auch direkt in die Tat umzusetzen.

Ich kann nachvollziehen, dass viele Firmen mit ihrem Call to Action zurückhaltend sind. Man möchte sich nicht aufdrängen.
Tatsächlich hilft der richtige Call to Action dem Kunden bei seiner Entscheidung.

Immerhin wendet er sich an dich, weil er sein Problem nicht alleine gelöst bekommt. Du bist die Fachkraft, sein Unterstützer, sein Mentor.
Durch die Aufforderung „jetzt-kaufen“ o.ä. vermittelst du das deinem Kunden auch.


Die Richtung weisen

Dabei sollte sich dein „jetzt kaufen“-Button deutlich vom Rest abheben. Verwendet deine Seite beispielsweise ein blaues Farbdesign, dann kann es sinnvoll sein, den Button grün oder rot zu gestalten.
Alternativ kannst du ihn auch in einem kräftigeren Ton darstellen, als den Rest der Seite. Er muss sich auf jeden Fall abheben.


Bindungsängste bekämpfen

Wenn dein potentieller Kunde noch zu unsicher ist und auch durch die direkte Aufforderung nicht zu einem Kauf bewegt werden kann, solltest du ihm entgegenkommen.

Setze einen transitional Call to Action neben deinen direkten Call to Action.

Das kann beispielsweise ein Button sein, über welchen sich der Webseitenbesucher ein PDF mit weiteren Informationen herunterladen kann.

Während der „jetzt kaufen“-Button ein Heiratsantrag ist, ist der transitional Call to Action die Einladung zu einem weiteren Date.



Tipp3: Du machst Menschen glücklich. Denk daran!


Deine Produkte oder Dienstleistungen helfen Menschen bei der Lösung eines Problems, helfen ihnen beim Erreichen ihrer Ziele oder machen sie zu besseren Menschen.

Kurz: Du machst sie glücklich!

Diese Tatsache sollte sich auch auf deiner Webseite widerspiegeln.
Bilder von glücklichen Menschen bestärken deine potentiellen Kunden in ihrer Kaufentscheidung.

Natürlich solltest du nicht zu viele lachende Menschen zeigen, das wirkt merkwürdig und unrealistisch. Trotzdem soll ein möglicher Kunde das Gefühl vermittelt bekommt, dass er mit einer Kaufentscheidung tatsächlich glücklicher ist. Immerhin kann er vorher nicht wissen, ob er mit deinem Produkt zufrieden sein wird.

Kundenmeinungen, Partnerreferenzen und andere Bekräftigungen helfen ebenfalls dabei, dem Kunden ein sicheres Gefühl zu vermitteln.



Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren und Umsetzen meiner Tipps!

Nils




Quelle:
Donald Miller: Building a Story Brand. Clarify Your Message So Costumers Will Listen. HarperCollins Leadership (Hrsg), 2017 Nashville TE, S. 145 – 156

16. Juli 2019

Fiverr sinnvoll nutzen


Wie du mit Fiverr schnell zum Ziel kommst


Dieses Mal geht es um das Outsourcen kleinerer und größerer Projekte.

Mein Tipp an dich: Nutze die Freelancer-Plattform Fiverr.



Warum Fiverr?


Frische Unternehmensgründer stehen vor einer Vielzahl von Aufgaben, die es am Anfang der Gründungsphase zu bewältigen gilt.

Um jede dieser Aufgaben selber bewältigen zu können, fehlt in der Regel das Know-How, das entsprechende Personal oder schlichtweg die Zeit.
Was also tun, wenn beispielsweise folgende Fragen aufkommen:

  • Wie komme ich an ein schönes und representatives Firmenlogo?
  • Wer designet meine Webseite und wie?
  • Wie gelange ich an Texte, die potentielle Kunden ansprechen?
  • Wer hilft mir bei der Erstellung von Werbung?
  • Wo finde ich Programmierer für die Einrichtung meines OnlineShops oder einer App?
  • Wer bearbeitet Referenz- oder Werbevideos für mich?

Für fast jede Nische findest du auf der Online-Plattform Fiverr einen fähigen Freelancer.



Schnell ans Ziel


Fiverr bietet eine praktische Suchfunktion an. Du kannst über die Suchleiste entweder deine gewünschte Dienstleistung direkt eingeben oder du orientierst dich an den vorgegebenen Kategorien. Über den Filter kannst du dann anpassen, was genau du suchst.

Wenn du gefunden hast, was du suchst, musst du dich noch für einen Freelancer entscheiden. Für die meisten Arbeiten gibt es nämlich eine Vielzahl von Anbietern.

Führe dir hier einfach vor Augen, was genau du brauchst, wie viel du ausgeben möchtest und wie schnell du dein Ergebnis haben möchtest.



Welcher Anbieter ist der richtige?


Wie auch bei den meisten Online-Shops oder ähnlichen Plattformen, gibt es bei Fiverr die Möglichkeit, Anbieter zu bewerten. Dabei wird nicht nur die Zufriedenheit der Kunden erfasst, sondern auch, wie schnell der Anbieter auf Anfragen reagiert oder ob er seine Leistungen pünktlich liefert. Es lohnt also auf jeden Fall, sich die einzelnen Freelancer anzuschauen und zu vergleichen.



Basic, Standard oder Premium?


Bei Fiverr haben Freelancer die Möglichkeit, ihre Dienstleistungen in drei verschiedenen Leistungskategorien anzubieten. Diese unterscheiden sich entsprechend im Preis und damit im Leistungsumfang. Außerdem wird dabei die benötigte Zeit sowie die Anzahl der möglichen Änderungen/Anpassungen nach Abschluss des Auftrags berücksichtigt.

Um sich nicht zu sehr einzuschränken, bieten viele Freelancer auch das Erstellen individueller Aufträge oder das Buchen von Zusatzleistungen an.

Oh, und sollte ein Anbieter seine Bedingungen nicht einhalten oder sein angegebenes Zeitlimit um mehr als 24 Stunden überziehen, bekommst du dein Geld zurück.



Mein Fazit


Der Unternehmensalltag bringt eine Menge kleiner oder größerer Aufgaben mit sich, für welche oftmals Know-How, Personal, Zeit oder Routine fehlen.

Bei Fiverr kommst du mit ein bisschen Vergleichsarbeit unkompliziert an fähige Menschen und auf diese Weise an deine gewünschte Lösung.

Fiver stellt besonders für Start-Ups und kleine Unternehmen eine praktische Möglichkeit dar, das Unternehmenswachstum zu beschleunigen und zeitaufwendige Aufgaben auszulagern.

Probier es doch einfach mal aus.
Ich bin mir sicher, du findest, wonach du suchst.

Schau auch in meine anderen Artikel mit nützlichen Tools für Start-Ups!


Viel Erfolg auf dem Weg an die Spitze!

Nils

11. Juli 2019

Das richtige Zeiterfassungstool


Finde das passende Zeiterfassungstool für dein Unternehmen


Arbeite organisierter und unkompliziert mit dem richtigen Tool zur Zeiterfassung.

Warum ein Zeiterfassungstool sinnvoll ist und worauf du bei der Auswahl des Tools achten solltest, erkläre ich dir in diesem Artikel.



Warum ein Zeiterfassungstool?


Vom Büro zum Kunden und vom Kunden ins Homeoffice: Modernes Arbeiten ist abwechslungsreich und flexibel. Besonders wichtig ist dabei, einen Überblick über die investierte Arbeitszeit zu behalten. Was früher die Stempeluhr erfüllt hat, übernehmen heute moderne Software-Lösungen. Und sie können sogar noch mehr als nur das reine Erfassen von Arbeitszeiten:

Der größte Vorteil ist dabei, dass Zeiterfassungstools das Eintragen von Arbeitszeiten massiv vereinfachen. Du kannst alle Eintragungen zentral ablegen und auch von unterwegs unkompliziert deine investierte Arbeitszeit eintragen. Außerdem schleichen sich weniger Fehler ein, als bei analogen Methoden oder beim Eintragen der Arbeitszeiten in Word- oder Excel-Tabellen.

Nicht zuletzt sparst du mit dem richtigen Zeiterfassungstool auch eine Menge Zeit.



Ist ein Zeiterfassungstool für mein Unternehmen sinnvoll?


Die meisten Programme zur Zeiterfassung eignen sich besonders für Freelancer, kleinere Unternehmen und Start-Ups, die nicht ausschließlich zentral arbeiten und auf flexible Bürolösungen setzen. Denk an den klassischen Dienstleister, der viel Zeit mit Kundenbesuchen verbringt. Hier ist es besonders praktisch, direkt nach abgeschlossener Arbeit die Zeiten einzutragen und gleich korrekt aufzuschlüsseln. Das macht auch das Schreiben von Rechnungen hinterher einfacher.



Was sollte ein modernes Zeiterfassungstool können?


Es gibt natürlich viele verschiedene Anbieter von Zeiterfassungslösungen. Dementsprechend variiert auch der Umfang der Funktionen und Features, welche die Lösungen mit sich bringen.

Die meisten Tools bieten aber mindestens:

  • flexible Zeiterfassung auf mehreren Endgeräten (z.B. als Browser-Anwendung, Mobile-App oder Standalone-Software)
  • manuelle Eintragung oder automatische Erfassung via Stoppuhr-Funktion
  • genaue Budgetierung und Abrechnung von Projektzeiten
  • einen integrierten Urlaubsplaner



Worauf solltest du bei der Wahl achten?


Welches das beste Tool für dein Unternehmen ist, kannst du natürlich im Vergleich herausfinden. Immerhin sind die Anforderungen ja von Branche zu Branche und von Unternehmen zu Unternehmen verschieden.
Außerem gibt es bei jedem seriösen Anbieter auch die Möglichkeit, die Software im Voraus ausgiebig zu testen. Davon solltest du auf jeden Fall gebrauch machen. Das gibt dir auch die Möglichkeit, dich mit deinen Mitarbeitern abzusprechen. Immerhin lässt sich ein Zeiterfassungstool am effektivsten einsetzen, wenn alle Nutzer uneingeschränkt und intuitiv damit arbeiten können.


Darauf solltest du besonders achten:

  • einfache und intuitive Bedienbarkeit
  • Online-Verfügbarkeit
  • Datenschutzkonformität
  • automatische und manuelle Zeiterfassung
  • Erweiterbarkeit der Software (Wird die Mitarbeiterzahl wachsen? Kommen neue Aufgabenbereiche hinzu?)
  • Support für Software und Nutzer (Updates und 24/7 Support für sicheres und uneingeschränktes Arbeiten)
  • Rechtemanagement (Lassen sich neue Mitarbeiter-Konten unkompliziert anlegen? Lassen sich Befugnisse und Rechte für Teammitglieder verteilen?)


Vorteilhaft sind bei Zeitferfassungstools auch die Schnittstellen zu anderen Programmen wie Rechnungssoftware und Projektmanagement-Tools (z.B. Trello, Asana oder ClickUp).



Anbieter entdecken


Ich habe dir hier schon einmal fünf Anbieter von Zeiterfassungstools aufgelistet und verlinkt. So kannst du sie direkt miteinander vergleichen.


Eine detaillierte Gegenüberstellung der Funktionen und Leistungen verschiedener Anbieter findest du übrigens hier.

Ich hoffe, ich konnte dir auf dem Weg zum richtigen Zeiterfassungstool ein wenig helfen und wünsche dir viel Erfolg!


Nils

15. Juni 2019

Warum du Telefontracking nutzen solltest


Mit Telefontracking analysieren, woher deine Leads kommen


In meinem heutigen Artikel möchte ich dir einen kleinen Einstieg in das Telefontracking geben und dir zeigen, warum es sinnvoll ist, Telefontracking zu nutzen.



Warum Telefontracking?


Kaum ein Unternehmen erhält seine Kunden ausschließlich durch Mundpropaganda. Meistens ist irgendeine Form von Werbung notwendig, um auf sein Unternehmen aufmerksam zu machen. Neben Conversion-Wegen wie Besuchen von Webseiten oder der Nutzung von Kontaktformularen, bietet das Telefontracking eine weitere nützliche Methode zur Analyse von Leads und Conversions.

Mit einer individuellen Rufnummer für jede eingesetzte Werbekampagne lässt sich der Weg des Interessenten zu deinem Unternehmen nachvollziehen. Der Vorteil ist dabei, dass sich die Kosten für die Werbung der Anzahl der erfolgten Anrufe gegenüberstellen lassen.
Folglich lassen sich mit dieser Information die Werbekampagnen entsprechend anpassen und optimieren. Beim Online-Tracking sogar bis auf die Keyword-Ebene genau.



Wann ist Telefontracking sinnvoll?


Telefontracking kann dir selbstverständlich am besten helfen, wenn der Großteil deiner Conversions über das Telefon geschieht und du verschiedene Werbekampagnen einsetzt. Für einen Einzelhändler ist es vielleicht weniger interessant, woher ein Anruf kommt (wenn überhaupt jemand mit Kaufinteresse bei dir anruft).

Wenn dein Unternehmen Dienstleistungen anbietet, ist die Information über das Woher in Bezug auf die Werbung allerdings überaus hilfreich. Auch wenn du z.B. komplexe und umfangreiche Produkte anbietest, vor deren Kauf eine Beratung über Telefon sinnvoll ist, kann dir Telefontracking bei der Analyse deiner Werbekampagnen und Supportmaßnahmen helfen.



Online-Tracking für deine Conversions


Es gibt verschiedene Möglichkeiten, online für dein Unternehmen zu werben. Zu den beliebtesten Werbeplattformen zählen dabei Suchmaschinen und Social Media Seiten wie Facebook oder LinkedIn. Wenn du mehrere Werbekampagnen auf verschiedenen Seiten betreiben möchtest, benötigst du eine ganzheitliche Lösung für das Telefontracking.

Das kostet unter Umständen mehr.

Immerhin brauchst für jede Seite oder Anzeige eine eigene Telefonnummer und Software, die die Anrufe aus verschiedenen Plattformen erfasst. Dasselbe gilt auch für Offline-Werbung (z.B. auf Werbetafeln oder in Fernsehspots).



Telefontracking mit Google AdWords


Einen besonders benutzerfreundlichen und relativ preiswerten Einstieg ins Telefontracking bekommst du über Google Ads und dem damit verknüpften Google AdWords. Wenn du über Google eine Werbeanzeige schaltest, erhältst du von Google kostenlos die Möglichkeit, eine Telefonnummer zur Weiterleitung hinzuzufügen. Dabei handelt es sich um 0800-Nummern, die sich aber auch individualisieren und mit der Ortsvorwahl des Nutzers versehen lassen.

Besonders hilfreich ist dabei auch die Zuordnung der Keywords, die bei der Suche zu den telefonischen Anfragen geführt haben. Mit dieser Information kannst du deine AdWords-Kampagnen mit den erfolgreichsten Keywords weiter optimieren.

AdWords bietet dabei auch die Möglichkeit festzulegen, ab welcher Dauer ein Anruf als Conversion gezählt wird.

Einen übersichtlichen Guide zum AdWords Telefontracking findest du in diesem Blogeintrag von Beyond Media.

Ich hoffe, meine kleine Übersicht konnte dir die Vorteile des Telefontrackings näherbringen.

Weitere Informationen und Anleitungen zum Tracking mit Google AdWords findest du natürlich bei Google selbst: https://support.google.com/google-ads/answer/6100664?hl=de&ref_topic=6208366


Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Optimierung deiner Conversions!

Nils

7. Juni 2019

Backlinks – Teil 3

Tipps und Tools für SEO – mehr Traffic und erfolgreicheres Ranking


In Teil 2
habe ich dir vier Wege gezeigt, die mir bei der Generierung von Backlinks geholfen haben.


Im dritten Teil möchte ich dir zeigen, wie du mit den richtigen Tools und Kniffen deine Chancen auf besseres Suchmaschinen-Ranking bei Google erhöhen kannst.



Überblick verschaffen – Konkurrenz analysieren

Niemand weiß so wirklich, wie genau Googles Algorithmen das Ranking von Seiten in den organischen Suchergebnissen bestimmen. Das Zusammenspiel aus Googles unzähligen Faktoren und Kriterien zur Festlegung des Rankings macht es unmöglich, ein allgemeines Erfolgsrezept für das beste Ranking zusammenstellen zu können.

Allerdings zeigt uns Google, welche Seiten und Suchanfragen besonders erfolgreich sind. Und diese Information kannst du dir zu Nutze machen!


Auf Datenbanken Dritter zurückgreifen

All diese Informationen per Hand selber herauszupicken, ist unmöglich. Allerdings gibt es Anbieter, die verschiedene Tools und Programme zur Verfügung stellen, welche Auskunft über die wichtigsten SEO-Kriterien geben:

  • das Ranking einer Webseite
  • die damit verbundene Anzahl der Backlinks
  • den Seiteninhalt und
  • die damit verknüpften Keywords


Welche Tools und Datenbanken sich am besten für dein Business und deine Online-Marketingstrategien eignen, kannst du beim Leistungsangebot der verschiedenen Anbieter herausfinden. Einige der beliebtestens und nützlichsten Anbieter habe ich dir aufgelistet:


Ahrefs – SEO Tools and Resources To Grow Your Search Traffic

Majestic – Suchmaschinenmarketing und SEO Backlink Checker

Ranktracker – The all-in-one platform for SEO

WordStream – Online Advertising Made Easy


Gut gesucht ist halb gefunden – die richtigen Keywords

Die richtige Auswahl an Keywords ist ein besonders wichtiger Faktor für mehr Traffic, mehr Backlinks und damit auch höheres Ranking. Und auch hier führt der Weg zum Erfolg über die Analyse der bereits erfolgreichen Webseiten.

Folgende Punkte solltest du dir bei diesen Webseiten genauer anschauen:

  • Wie viele Besucher hat die Webseite?
  • Wie viele Keywords werden verwendet?
  • Welche Keywords werden verwendet?
  • Welches Ranking haben die Keywords?
  • Was ist das Top-Keyword?



Bei deiner Analyse der Keywords ist es wichtig darauf achten, dass du dich nicht nur auf ein einzelnes Keyword (bzw. eine Keyphrase) konzentrierst, sondern das Search Potential mehrerer Keywordvarianten berücksichtigst. Dabei spielt auch eine Rolle, in welcher Umgebung sich die Schlüsselwörter befinden. Je mehr Inhalt eine Seite bietet, desto höher ist die Chance, dass verwandte Keywords in ihr auftauchen und der Search Traffic steigt. Diese Information verarbeitet Google und stuft das Ranking der Seite hoch.


Schnelle Keyword-Optimierung auch ohne kostenpflichtige Tools

Einen kleinen Trick, den du sofort zur Verbesserung deines Keyword-Rankings anwenden kannst, möchte ich dir noch verraten:

Nutze die Suchvorschläge von Google!

Stelle dir dazu einfach vor, du wärst ein potentieller Kunde deines Unternehmens:

  • Was erhoffst du dir von deinem Unternehmen oder Produkt?
  • Was würdest du zur Suche danach bei Google eingeben?
  • Mit welchen Worten würdest du deine Suche formulieren?


Orientiere dich an diesen Fragen und probiere ein paar Keywords und Suchanfragen durch. Schaue dir dabei an, welche davon bei Googles Suchvorschlägen am höchsten gelistet sind und passe den Inhalt deiner Seite, deines Blogs oder deines Online-Shops auf diese entsprechend an.

Damit kannst du die Chance erhöhen, dass mehr Suchende zu deiner Seite finden.


Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren!

Nils

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