5. Juli 2020

Darum solltest du mehr Content-Marketing betreiben

aufgeklappter laptop, kaffeetasse und notizblock mit stift daneben.

Wie du mit Content-Marketing deine Verkäufe steigerst

Content-Marketing ist mehr als bloß ein Gimmick für Aufmerksamkeit online.
Richtig umgesetzt kann Conent-Marketing sogar zu deiner Marketingstrategie Nummer Eins werden.

In diesem Artikel gebe ich dir ein paar Tipps zum Produzieren von interessanten Inhalten.

Warum ist Content-Marketing sinnvoll?

Wenn wir eine Frage oder ein Problem haben, dann wird erst einmal gegoogelt. Hat jemand anderes auch dieses Problem? Welche Lösungen gibt es? Welche Produkte oder Dienste kommen als Lösung in Frage?

Je nach Art des Problems kommt dann das Sammeln von Informationen und Vergleichen von potentiellen Lösungen. Kann mir das Produkt helfen? Was macht es besser als das andere Produkt?
Gerade bei Kaufentscheidungen mit längerfristigen Auswirkungen oder vergleichsweise hohen Preisen wollen wir uns richtig entscheiden und uns dazu entsprechend vorher schlaumachen.

Wenn du deine Kunden in diesem Prozess abholst, ihren Wissensdurst stillst und sie an die Hand nimmst, dann kannst du ihnen bei ihrer Entscheidung helfen. Zeige ihnen, dass du der richtige Ansprechpartner bist und gib ihnen nützliche Informationen, die sie gerne an Andere weitergeben wollen.

Zusätzlich hilft richtiges Content-Marketing bei der Stärkung deiner Marke.

Welche Strategie passt am besten zu deinem Business?

Schaffe guten Online-Content

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Content-Marketing zu betreiben.
Ein Klassiker ist dabei ein Blog auf deiner Webseite, den du regelmäßig mit Inhalt füllst.
Natürlich kannst du aber noch weitere Medien nutzen und diese auch kombinieren.
In diesem Artikel gehe ich aber besonders auf Blogposts ein.

Besonders sinnvoll sind außerdem Infomaterialien, die einen unmittelbaren Mehrwert für deine Kunden bringen. Das können z.B. Spreadsheets, Infografiken, Diagramme, Anleitungen oder Erfahrungsberichte etc. sein. Außerdem sind sie als Teil des Funnels hilfreich.
Solche "Content-Häppchen" lassen sich wunderbar in die Unterseiten deiner Webseite oder in deine Blogposts einbinden.

Der eigentliche Schaffensprozess orientiert sich dann an drei wesentlichen Punkten:

  • Recherche
  • Inhalt
  • Verbreitung 

Los geht's! 

Recherche

Worum soll es eigentlich gehen?

Um geeigneten Content zu erschaffen, musst du dir einen Überblick darüber verschaffen, was deine potentiellen Kunden interessiert oder was sie konkret beschäftigt.

Versetze dich dazu in die Lage deines typischen Kunden:

  • Was sind typische Probleme deiner Kunden, die es für dich zu lösen gilt?
  • In welchen Situationen könnten sich deine Kunden befinden, bei denen sie deine Hilfe gebrauchen könnten?
  • Denk an häufige Fragen, die deine Kunden in Verkaufsgesprächen stellen.
  • Werte aus, welche Eigenschaften/Features deines Produkts oder deiner Leistung am populärsten sind.
  • Suche im Internet (in Foren, Communities, Social Media) nach häufigen Fragen oder Kommentaren von Kunden oder Interessenten, die sich auf deine Branche oder deine Art Produkt/Dienstleistung konkret beziehen.
  • Denk daran, wie du bereits Kunden weiterhelfen konntest. Vielleicht sind noch mehr Menschen in derselben Situation.
  • Spitze deine Ohren und halte die Augen offen: Vielleicht begegnen dir im Alltag Dinge, die du aufgreifen könntest.
  • Mach Stichpunkte, notiere dir Keywords sowie nützliche Links und strukturiere deinen Text grob vor.

Das gibt dir schon mal eine Grundlage, an der du dich orientieren kannst. So sitzt du auch nicht vor einem leeren Blatt.

Inhalt

Wie erschaffe ich Inhalt, der bei meinen Lesern gut ankommt?

  • Auf formaler Ebene ist es sinnvoll, sich nach der adressierten Zielgruppe zu richten. Mache Schreibstil und Formulierungen davon abhängig, ebenso wie Textlayout und -gestaltung.
  • Orientiere dich bei der Struktur deines Textes an der "Heldenreise". Mit dieser Jahrtausende alten Technik des Geschichtenerzählens holtst du deine Leser garantiert ab.
    Erfahre mehr dazu in meiner Blogreihe Erzählen als Verkaufsstrategie
  • Beschränke dich auf das Wesentliche und vermeide "Lärm".
  • Nutze persönliche Erfahrungen deiner Kunden, um bestimmte Aussagen zu Untermauern. Außerdem hilft es Lesern / potentiellen Kunden, sich in deinen Texten wiederzufinden. Möglicherweise haben sie dasselbe Problem und fühlen sich bestätigt, dass du ihnen helfen kannst.
    In diesem Kontext kannst du Unsicherheiten und Bedenken deiner Kunden aufgreifen und diese mit verständlichen Erklärungen auflösen.
  • Baue an strategisch klugen Positionen Call-to-Actions ein. Beispielsweise nach bestimmten Sinnabschnitten deines Textes.
    • Du hast von verbesserungswürdigen Zuständen erzählt, die bei vielen Menschen aus deiner Zielgruppe herrschen könnten?
      Biete eine Checklisten zum Download an, mit welcher dein Leser seinen persönlichen Status Quo erfragen kann.
    • Du hast eine Lösung für ein Problem präsentiert?
      Rufe zum Kontakt auf.
  • Vergiss nicht, deinen Text für Suchmaschinen zu optimieren. Vernachlässige dabei aber nicht, dass du immer noch primär Menschen adressierst.

Verbreitung

Was nützt dein Inhalt, wenn er nicht geteilt und verbreitet wird?

Nur hochladen und veröffentlichen reicht meistens nicht, wenn du wirklich mit deinem Content abheben willst.

  • Promote dich und deinen Content aktiv in Sozialen Netzwerken (LinkedIn, Xing, Facebook …).
  • Verschicke Links zu deinem Blog in Follow-Up-Mails. Damit bietest du deinen Prospects gleichzeitig auch einen Mehrwert.
  • Binde dein Team mit ins aktive Teilen ein.


Bedenke, dass du beim Content-Marketing etwas Geduld mitbringen musst. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass du in den ersten Tagen direkt bahnbrechende Erfolge sehen wirst. Das braucht alles eine gewisse Zeit, um anzulaufen.
Auf lange Sicht wird es sich aber lohnen. Und je früher du damit anfängst, desto besser. Vielleicht kannst du damit sogar das Geld für andere Werbekampagnen sparen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Schreiben und viel Erfolg! 

Nils

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