21. August 2018

Das Ding mit der Rechtschreibung… Teil 3

Welche Rechtschreibfehler du beim Texten für deine Website vermeiden solltest

In diesem Artikel: Apostroph oder nicht?

Wie in dem Artikel „Ist Rechtschreibung wichtig für meine Website?“ angekündigt, werde ich dir in dieser kleinen Reihe von Artikeln erklären, wie du die häufigsten Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler vermeiden kannst.

Letztes Mal habe ich die Frage nach der Groß- und Kleinschreibung beantwortet. In diesem Artikel soll nun die Frage nach dem berühmt-berüchtigte Apostroph geklärt werden.

Machst du einen bestimmten Fehler immer wieder? Schreib mir doch einen Kommentar! Vielleicht habe ich einen Tipp für dich, wie du ihn beim nächsten Mal vermeidest.

 

Das Apostroph

Spätestens im Englisch-Unterricht sind wir ihm begegnet: dem Apostroph.

Doch auch im Deutschen findet dieses Satzzeichen seine Anwendung. Jedoch weit seltener, als es fälschlicher Weise gebraucht wird.

Was hat es damit also auf sich?

Im Englischen wird im Genitiv (das ist der Fall mit der Frage „Wessen?“) das entsprechende „s“ mit einem Apostroph ergänzt.

Beispiel – englisch: Mario’s restaurant

Im Englischen ist dies korrekt, im Deutschen jedoch nicht. Hier müsste es „Marios Restaurant“ heißen. Jedoch wird hier häufig fälschlicherweise ein Apostroph gesetzt.

Eine Ausnahme gibt es jedoch!

Endet das betroffene Wort selbst auf einem „s“ oder einem anderen ähnlich klingenden Laut (ß,z,sch usw.) und es wird kein „-es“ angehängt (wie z.B. in deutsches Restaurant) wird mit einem Apostroph ein Genetiv-S angedeutet.

Beispiel: Lukas‘ Restaurant

 

Wortzusammenführungen: in’s oder ins

Ein weiterer häufiger Fehler schleicht sich bei Wörtern wie „für’s“, „in’s“, „durch’s“ oder „um’s“ ein. Diese sind nämlich alle falsch geschrieben!
Richtig ist die Schreibweise ohne Apostroph.

Werden eine Präposition (z.B. für) und ein Artikel (z.B. das) verbunden (für das = fürs) wird prinzipiell kein Apostroph benutzt.

Beispiel: Vielen Dank fürs Blumengießen.

 

Ausnahme: Umgangssprache

Umgangssprachliche Abkürzungen werden jedoch tatsächlich mit einem Apostroph geschrieben.

Beispiel: Hey, wie geht’s.

Du solltest dir jedoch überlegen, ob du auf deiner Website Umgangssprache verwenden möchtest und ob dies zu dir und deinem Business passt. In den meisten Fällen lässt Umgangssprache deine Texte und somit deine Website unseriös wirken.

Weiteren Tipps zur Formulierung deiner Texte findest du im Artikel: Wie schreibe ich einen guten Text für meine Website?

 

Viel Erfolg bei der Umsetzung!
Nils

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