2. Februar 2020

Follow-Ups schicken ohne zu nerven – Teil 1

Die richtige Frequenz für Follow-Ups: kalte Leads


​Die meisten von uns kennen das vermutlich: Das Postfach ist voll von nervigen Sales-Emails. Und das auch noch von ein und demselben Verkäufer. Bewegt uns das zum Kaufen? Wohl eher nicht.

​Ich gebe dir in diesem ​Beitrag ein paar grundlegende Tipps, wie du konsquent am Ball bleibst, auch ohne deine Leads zu nerven.


​Alles nur Glückssache?

​Das Verschicken von Emails an kalte Leads ist ein großer Bestandteil des Vertriebsinnendienstes.
Das eine Mal scheint es zu laufen wie am Schnürchen und du hast auf Anhieb einen zufriedenen Kunden, während du das andere Mal um die Aufmerksamkeit deines Kontaktes kämpfen musst.In den meisten Fällen ist der Weg zum Erfolg eine Kombination aus den richtigen Follow-Ups Emails in der richtigen Frequenz.
Wie bekommst du jetzt aber die Aufmerksamkeit deiner Leads, ohne sie zu nerven?

Email-Kontakt mit Stil

​Wenn du quasi ins Blaue Emails schreibst, ist es wichtig, dass deine Kontakte überhaupt Lust haben, sie zu lesen.

  • ​Mache deine Leads immer zum Fokus deiner Email
    Es geht darum, dass dein Kontakt ein Problem hat (oder ein Problem haben könnte), für das du eine Lösung hast. Du möchtest ihm helfen.
    Erkläre ihm dabei kurz und präzise, was du tust und wie du ihm helfen kannst.
    Auch wenn du nicht unbedingt gleich die gewünschten Resultate erzielst, ist es wichtig, stets respektvoll und verständnisvoll zu sein.

  • Erkläre deinem Lead, was er von dir hat
    ​Füge deinen Mails einen Mehrwert hinzu. Damit zeigst du, dass du nicht nur redest, sondern dass du Ahnung hast. Das können zum Beispiel nützliche Whitepaper, Tools, Tipps oder relevante Informationsangebote sein, die sich auf den Fachbereich deines Kontaktes beziehen.

  • ​Zeige Ihm, dass du kompetent bist
    Im Idealfall konntest du Kuden in ähnlichen Situationen bereits mit deiner Lösung weiterhelfen.
    Wenn du Referenzen in deinen Emails mitschickst, findet sich dein Lead vielleicht darin wieder und sieht, dass deine Lösung ihm ebenfalls weiterhilft.

  • Personalisiere deine Email
    Versuche, etwas persönlicher auf deinen Kontakt einzugehen. Damit vermittelst du ihm, dass du in ihm nicht nur ein Verkaufsziel siehst. Außerdem ist es so wahrscheinlicher, dass er schneller Vertrauen zu dir aufbaut.

Finde heraus, welche Strategie am besten zu deinem Business passt!


Die richtige Follow-Up-Frequenz

​Damit du mit deinen Emails nicht nervst und trotzdem deine Erfolgsaussichten verbessern kannst, habe ich hier eine kleine Faustregel:

  1. ​​Die erste Email verschicken.

  2. Die zweite Mail am nächsten Tag verschicken, allerdings zu einer anderen Uhrzeit. Inhaltlich entspricht sie der ersten Mail, ist jetzt aber etwas umformuliert und ggfs. etwas gekürzt. Füge Mehrwert hinzu.

  3. Verschicke die dritte Email zwei Tage nach der zweiten Mail.
    Füge deinen Call to Action hinzu und sieh, ob es eine Reaktion gibt. Auch hier kannst du noch einmal etwas mit Mehrwert für deinen potentiellen Kunden hinzufügen.

  4. Mach Schluss mit deinem Lead.
    Vier bis fünf Tage nach deiner dritten Email zeigst du ihm, dass du derjenige bist, der geht und er derjenige ist, dem etwas entgeht.
    Damit provozierst du noch einmal eine Reaktion und vermittelst ein Gefühl von Dringlichkeit.
    Falls dein Kontakt bisher keine Zeit hatte, um dir zu antworten, dann hat er jetzt noch ein mal die Gelegenheit.
    Bekommst du allerdings wieder keine Reaktion, dann ist es Zeit für den nächsten Kontakt.


Probiere diese Tipps doch einmal aus.
Denk daran, dass du immer zeigst, dass du deinen Kunden verstehst. Du weißt, wo ihnen der Schuh drückt und du hast die Lösung!

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Ausprobieren


Nils




Quelle:
https://blog.close.com/how-often-should-you-follow-up

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