22. Juli 2020

Management: Kannst du gut zuhören?

post-its, die active listening buchstabieren

Fünf Tipps für besseres Zuhören

Für erfolgreiche Kommunikation ist aktives Zuhören essentiell wichtig. Gerade bei Führungskräften kann es mit dem Zuhören allerdings schon einmal schwierig sein.

In diesem Artikel erkläre ich dir, warum richtiges Zuhören so wichtig ist und zeige dir, worauf du dabei achten solltest.

Vermeide Missverständnisse

Chefs und Führungskräfte müssen sich um viele Dinge gleichzeitg kümmern. Gerade im Gespräch mit Mitarbeitern kann das dafür sorgen, dass zu viel überhört bzw. nicht wahrgenommen wird. Und das kann schnell zu Missverständnissen führen. Nicht nur, dass die eigentlich Intention des Gesprächpartners unter Umständen nicht richtig aufgefasst wird. Es kann auch sein, dass zu schnell geantwortet und falsche Schlussfolgerungen gezogen werden. Die Konsequenz: Das Gespräch wird weniger lukrativ oder das Ergebnis sogar negativ. 

Führen vs Zuhören?

Leider verstehen viele Chefs aktives Zuhören als eine Art von Schwäche oder gar Unterwürfigkeit, die sich nicht mit der Rolle einer Führungskraft vereinbaren lässt. Das ist natürlich Blödsinn. Deine Mitarbeiter werden es zu schätzen wissen, wenn du dir Zeit für sie nimmst, ihnen zuhörst und vermittelst, dass du sie ernst nimmst.

Besonders wichtig ist aktives und aufmerksames Zuhören auch im Gespräch mit deinen Kunden.

Welche Strategie passt am besten zu deinem Business?

Mit fünf Tipps zum besseren Zuhörer

Lass dich auf dein Gegenüber ein!

Nimm dir die nötige Zeit, um dich auf deinen Gesprächspartner einzulassen. Versetze dich in die Situation des anderen und versuche, seinen Standpunkt und auch seinen emotionalen Ausgangspunkt zu verstehen.
Mach deinen Kopf möglichst frei und schenke deinem Gegenüber deine volle Aufmerksamkeit. Sollte es gerade absolut nicht gehen, dann versuche lieber, das Gespräch auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. 

Ausreden lassen!

Ganz wichtig ist es, deinen Gesprächspartner ausreden zu lassen. Wenn du voreilig mit Einschätzungen oder Ratschlägen reagierst, kann das daneben gehen. Ein Mitarbeiter, der mit einem Problem zu dir kommt, könnte sich dadurch abgewürgt, nicht ernstgenommen oder einfach missverstanden fühlen. Und zu Missverständnissen kommt es schnell, wenn nicht alle Informationen auch mitgeteilt werden können.

Frag nach!

Für ein wirklich erfolgreiches Gespräch ist es wichtig, genau zu verstehen, was der andere eigentlich von einem möchte. Du solltest also nicht zurückhaltend damit sein, so lange nachzufragen, bis alle Unklarheiten beseitigt sind. Das signalisiert nicht nur, dass du dich wirklich für dein Gegenüber interessierst, sondern sorgt natürlich auch für ein erfolgreiches Gespräch.

Langer Rede kurzer Sinn

Fasse das gesagt noch einmal zusammen, um sicherzugehen, dass du das Anliegen deines Gesprächpartners auch verstanden hast. Sollte das nicht der Fall sein, dann hat dein Gegenüber noch einmal die Möglichkeit, seine Position zu erläutern.

Sei offen für Kritik

Ein unangenehmer Aspekt des Zuhörens kann sein, dass wir auch mal Kritik zu hören bekommen. Höre gut zu und lass dich auf Kritik von deinen Mitarbeitern ein. Bleibe dabei auf jeden Fall ruhig und sachlich. Sollte die Kritik ungerechtfertigt sein, dann kläre deinen Mitarbeiter auf. Achte aber dabei aber darauf, dass du nicht zu emotional wirst. Persönlich angreifen lassen solltest du dich aber auch nicht.

Du siehst: Aktives und Aufmerksames Zuhören sorgt nicht nur für erfolgreichere Gespräche. Es ist auch für ein besseres Verhältnis zu deinen Mitarbeitern und ein angenehmeres Arbeitsklima von Vorteil.

Ich wünsche dir viel Erfolg!

Nils

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