6. Juni 2018

Wie schreibe ich einen guten Text für meine Website?

Die 5 wichtigsten Komponenten, die du beachten solltest

 

Du hast nun schon einiges über die Landing-Page gelernt.

Du weißt, was eine Landing-Page ist, warum du eine Landing-Page benutzen solltest und wie eine Landing-Page gegliedert sein sollte.

Schön und gut. Aber nun musst du deine Landing-Page auch mit Inhalt füllen. Oder auch deine Website, wenn du diese gerade erst neu aufgebaut hast.

Wie schreibt man also gute Texte für Webseiten?

Im folgenden bekommst du von mir einen Überblick über 5 wichtige Komponenten, die dein Text beinhalten sollte, um deine Website und Landing-Page erfolgreich zu machen.

 

Komponente 1: (Zwischen-) Überschriften

Warum liest du diesen Artikel?

Weil die Überschrift dich neugierig gemacht hat oder du durch sie erkannt hast, dass der Artikel die Infos enthält, nach denen du suchst.

Die Überschrift eines Textes ist die Visitenkarte, das Aushängeschild, der erste Eindruck. Sie entscheidet darüber, ob ein Text gelesen wird oder nicht.

Wähle hier also etwas, was Aufmerksamkeit auf sich zieht, dies kann auch eine provokante Frage sein oder eine These, welche im Laufe des Textes behandelt wird. Es sollte jedoch immer darauf geachtet werden, dass ein Bezug zum Inhalt des Textes besteht. Fehlt dieser Bezug, wirkt der Artikel unprofessionell und der Leser wird unzufrieden und enttäuscht sein.

Achte auch im weiteren Verlauf darauf, die einzelnen Abschnitte (siehe Komponente 2: Struktur) mit einer passenden und interessanten Überschrift zu versehen, um den Leser immer darüber zu informieren, um welches Thema es im nächsten Abschnitt geht.

 

Komponente 2: Struktur

Struktur, Struktur, Struktur.

Struktur ist alles, wenn es um Webseiten-Texte geht. Ein zusammenhängender Fließtext schreckt die allermeisten Leser ab. Er wirkt wuchtig und überladen und niemand hat Lust, sich eine halbe Stunde durch den Wortsalat zu kämpfen, wenn er eigentlich nur eine kurze Information finden möchte.

Mach es dem Leser so einfach wie möglich, die für ihn relevanten Textstellen zu finden.

Ein gut unterteilter, also strukturierter, Text lässt sich schnell lesen und noch schneller überfliegen.

Wenn du beispielsweise diesen Artikel hier liest, kannst du von Komponente zu Komponente springen und sofort erkennen, welche Punkte du schon kennst, welche du noch nicht kennst und bei welchen du dich noch mehr einlesen willst.
Du liest also wahrscheinlich nicht den ganzen Text, sondern nur die Stellen, die dir Informationen bieten, die du noch nicht kennst.

Und wie erkennst du das? Durch die Zwischenüberschriften, die dir die einzelnen Komponenten benennen.

 

Komponente 3: Call-to-actions und Bezug zum Leser

Versuche immer, deinen Leser direkt anzusprechen. Je mehr er sich angesprochen und (mit seinem Problem/seiner Anfrage) verstanden fühlt, desto besser kann er sich mit dir und deinem Produkt identifizieren. Bringe wann immer möglich/sinnvoll Beispiele, sprich den Leser direkt an oder verwende Emotionen, um beim Leser einen Eindruck zu hinterlassen.

Wenn dir dies gut gelingt, hast du eine Verbindung zu deinem Leser aufgebaut und es ist wahrscheinlicher, dass er deinen Call-to-actions folgt.

Denn, ganz ehrlich, wen würdest du lieber anrufen?

Den kühl-distanzierten Geschäftsmann oder den sympathischen, modernen Kumpel-Typ?

Eben.
Die Hemmschwelle, jemanden zu kontaktieren, ist niedriger, je sympathischer uns jemand ist und wie gut wir uns mit ihm identifizieren.

 

Komponente 4: Aufzählungen

Aufzählungen kommen immer gut.

Besonders wenn du eine Gegenüberstellung oder einen Vergleich, z.B. von zwei Produkten, machst. Oder wenn du die Vorteile von etwas aufzählst.

Die Vorteile von Aufzählungen:

  1. Kurz & knackig
  2. einfach zu lesen
  3. einfach zu verstehen
  4. schnell zu überfliegen
  5. geben einen schnellen Überblick
  6. kommen ohne langen Text aus
  7. brauchen keine ganzen Sätze
  8. strukturieren den Text
  9. erregen Aufmerksamkeit
  10. machen optisch was her 😉

 

Du verstehst das Prinzip? Sehr gut.

Wann immer du die Möglichkeit hast, statt eines Fließtextes eine Aufzählung vorzunehmen, entscheide dich für die Aufzählung. Dein Leser wird es dir danken!

 

Komponente 5: Sprache

Überaus wichtig ist die Sprache, die du in deinen Texten verwendest. Diese sollte immer deiner Zielgruppe angepasst sein.

Dir ist sicherlich aufgefallen, dass ich dich duze?! Das mache ich aber nicht auf jeder Website!

Hier versuche ich gleichgesinnten Menschen auf unkomplizierte Weise und auf einer modernen Plattform Tipps über ein aktuelles Thema zu geben.

Würde ich ein Fachbuch über Online-Marketing für Großkunden schreiben, würde ich hier auf jeden Fall die Sie-Form benutzen, wenn ich den Leser überhaupt ansprechen würde. Umgangssprache hätte hier auf jeden Fall nichts zu suchen.

Schau dir also immer an, wen du mit deinen Texten erreichen willst, wie du deine Leser ansprichst, ob du Fachbegriffe verwendest und wenn ja, ob du sie erklärst.

Es sollte für den Leser auf keinen Fall unangenehm sein, deine Texte zu lesen.

Stell dir mal vor, du liest einen Bericht über Krebsforschung und der Text würde mit den Worten „Hey Kumpel! Heute beschäftigen wir uns mit dem Topic Krebs und was die Forschung da grad so Neues rausgefunden hat.“ beginnen.

Furchtbar, oder? Absolut unpassend und unprofessionell.

Überlege dir also am besten, wie du als Leser deiner Texte angesprochen und informiert werden möchtest und passe deine Sprache dementsprechend an.

 

Ich hoffe, dieser Überblick über die 5 wichtigsten Komponenten deines Webseiten-Textes hilft dir bei der nächsten Gestaltung deiner Website oder Landing-Page.

 

Viel Erfolg bei der Umsetzung!
Nils

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